Wissenswertes über Nüsse: Erntezeit für Walnüsse

Wissenswertes über Nüsse: Erntezeit für Walnüsse

Herbstzeit ist Erntezeit für Walnüsse! Wenn Du das Glück hast und ein Walnussbaum in Deiner Nähe steht, sind Dir die leckeren Nüsse in der Zeit von Mitte September bis Ende Oktober vielleicht sogar schon mal vor die Füße gefallen. Aber: Nicht nur die Herbstzeit ist Walnusszeit.

Walnusskerne mit KERNenergie Dose und Walnüsse mit Schale im Korb

Unterschiedliche Erntezeiten

Als Nuss-Experten sind wir immer auf der Suche nach den besten und frischesten Nüssen. Unweigerlich beschäftigen wir uns daher auch mit der Erntezeit der verschiedenen Nusssorten. Dabei haben wir eines festgestellt: Der Zeitpunkt der Ernte lässt sich nicht immer pauschal festlegen. Denn wie auch bei Obst und Gemüse, gibt es auch bei Walnüssen bestimmte Bedingungen, unter denen sie besonders gut wachsen. Dazu zählt unter anderem das Klima. Und das ist nicht in jedem Land zu jeder Jahreszeit gleich. Während auf der Südhalbkugel Sommer ist, herrscht auf der Nordhalbkugel Winter und umgekehrt. Da Walnüsse in verschiedenen Ländern angebaut und geerntet werden, finden sie daher zu unterschiedlichen Zeitpunkten die optimalen Bedingungen vor, um zu reifen und geerntet zu werden.
Falls Du Dich also in unserem Artikel zu den chilenischen Walnüssen gefragt hast, warum die Erntezeit von Walnüssen aus Chile zwischen März und April liegt, obwohl sie hierzulande doch vor allem im Herbst zu finden sind: Das liegt daran, dass Chile auf der südlichen Hemisphäre liegt und daher eine antizyklische Ernte möglich ist. Neben dem Standpunkt des Walnussbaums ist die Erntezeit von Walnüssen auch von der Sorte des Walnussbaums abhängig. So unterscheiden sich selbst innerhalb eines Landes die Zeitpunkte der Ernte etwas.
Die Erntezeit von Walnüssen in Deutschland liegt zwischen September und Oktober, in Chile werden sie im März und April geerntet.

Walnussbaum

Warten lohnt sich

Die Erntezeit von Walnüssen ist nichts für Ungeduldige. Doch das Warten lohnt sich. Denn optimal gereifte Walnüsse haben viele Vorteile. Zum einen lassen sich voll ausgereifte Walnüsse länger lagern, zum anderen stecken sie voller Nährstoffe, sind größer und schmecken viel besser als unreife Nüsse. Werden unreife Nüsse geerntet, trocknen sie so langsam, dass der Kern schrumpft. Das liegt daran, dass sich der Fettkörper der Walnuss erst spät ausbildet. Dieser ist jedoch als Aromaträger für den Geschmack und die Haltbarkeit verantwortlich. Wer es nicht abwarten kann und Walnüsse zu früh erntet, hat also im Endeffekt nichts davon.

geöffnete Walnüsse mit Schale

Wann sind Walnüsse reif?

Bei der Walnussernte ist somit Geduld gefragt, um optimale Qualität zu gewährleisten. Zunächst einmal dauert es, je nach Art des Walnussbaums, zwischen zwei und fünf Jahren bis er das erste Mal Früchte trägt. Doch auch, wenn die Nüsse schon groß und reif von den Bäumen hängen, ist sofort Pflücken keine gute Idee. Der optimale Reifezeitpunkt von Walnüssen ist dann, wenn sie vom Baum fallen und ihre Schale aufplatzt. Das macht es nicht nur relativ einfach, reife Nüsse zu erkennen, sondern vereinfacht auch die Ernte. Schließlich müssen die Nüsse nicht vom Baum gepflückt werden, sondern können einfach aufgelesen werden. Doch das bedeutet nicht, dass die Walnussernte eine unkomplizierte Angelegenheit ist. Denn die heruntergefallenen Nüsse müssen täglich aufgesammelt werden. Ansonsten können sie im Gras unter dem Walnussbaum zu feucht werden und Schimmel ansetzen.

Das ist bei der Walnussernte zu beachten

Damit die Walnüsse so gut schmecken, wie Du es von den KERNenergie Walnüssen gewohnt bist, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Falls Du Walnüsse selbst ernten möchtest, solltest Du Dich auch an diesen Tipps orientieren, um Deine eigene Ernte vollends auszukosten.

  • Nüsse nicht vom Baum ernten. Nur die Nüsse, die von selbst auf den Boden gefallen sind, sind vollständig gereift und haben ihren optimalen Geschmack entfaltet.
    Reife Walnüsse erkennst Du an der aufgeplatzten Schale und ihrer geschrumpelten und schwarzen Außenhülle.
  • Abgefallene Nüsse müssen mindestens einmal täglich aufgesammelt werden. Sonst kann es passieren, dass sie anfangen zu schimmeln. Außerdem lieben nicht nur wir Menschen Walnüsse, auch Tiere, wie Krähen, Eichelhäher und natürlich Eichhörnchen haben ein Auge auf die Nüsse geworfen und bedienen sich gerne an herumliegenden Walnüssen. Tipp für Deine eigene Walnussernte: Mähe das Gras um den Baum vor der Erntezeit. So ist das Aufsammeln der Nüsse später einfacher.
  • Bevor die geernteten Walnüsse getrocknet werden, müssen sie sorgfältig auf Schädlinge untersucht werden. Die Nüsse, die von Schädlingen befallen sind, werden aussortiert und entsorgt. Das ist wichtig, da sich sonst Larven der Walnuss-Fruchtfliege verbreiten und eine ganze Ernte zunichte machen können. Die chilenischen Walnüsse, die Du im KERNenergie Shop findest, werden sorgfältig geprüft und bei der Ernte werden höchste Sicherheitsstandards eingehalten. So können Ernteausfälle verhindert werden, es gelangen nur die hochwertigsten Nüsse zu Dir und Du kannst unbesorgt genießen.
  • Die weiche grüne Außenhülle der Nuss muss vollständig entfernt werden. Dabei sollte kein Wasser zum Einsatz kommen, da sonst Feuchtigkeit in die Nuss gelangen könnte, was die Haltbarkeit einschränkt. Lässt sich die Haut nicht so einfach entfernen, können die Nüsse für einen Tag an einem mäßig warmen Ort stehen gelassen werden. Am nächsten Tag löst sich die Schale dann meist von alleine. Da die Schale Gerbsäure enthält, ist es empfehlenswert, zum Entfernen Handschuhe zu tragen, um zu verhindern, dass sich die Finger braun färben.
  • Die Trocknungstemperatur der Walnüsse sollte nicht über 30°C liegen. Damit die Nüsse gut trocknen und nicht ranzig werden, sollten sie an einem trockenen, warmen und luftigen Ort ausgebreitet werden. Draußen sollten sie nicht über Nacht getrocknet werden, da durch den morgendlichen Dunst Feuchtigkeit in sie hineindringen könnte.

Tipps für die Walnuss-Ernte zu Hause

In den grünen Schalen der Walnüsse sind Gerbsäuren und Juglonen enthalten. Die Gerbsäuren können Haut und Kleidung braun verfärben, Juglonen sorgen für eine schwarze Färbung. Möchtest Du zur Erntezeit von Walnüssen selber Hand anlegen, trägst Du daher am besten Handschuhe und Kleidung, die verschmutzen kann. Vergiss dabei auch nicht die Schuhe. Denn läufst Du beim Auflesen durch Schalen und Nüsse, können sich selbst diese verfärben. Kannst Du mehrere Walnussbäume Dein Eigen nennen und bist ein fleißiger Sammler, lohnt es sich vielleicht, Dir einen Walnusssammler anzuschaffen. Dabei handelt es sich um eine Drahtkonstruktion, die das Aufsammeln der Walnüsse vereinfacht, da Du Dich damit nicht bücken musst.

frische Walnüsse am Baum

Getrocknet oder frisch vom Baum?

Wahrscheinlich kennst Du Walnüsse eher in ihrer getrockneten Form. Schließlich müssen die Nüsse, die Du im Supermarkt oder bei uns im Onlineshop bekommst, lager- und transportfähig sein. Doch, wenn Du die Möglichkeit hast, die Kerne frisch, kurz nachdem sie vom Baum gefallen sind, zu naschen, solltest Du nicht zögern. Wichtig ist, hierbei die äußere, weiße Schale, welche die Nüsse umschließt, zu entfernen. In ihr befinden sich Bitterstoffe, die den Geschmack einer frischen Walnuss ruinieren.
Isst Du getrocknete Walnüsse, musst Du die weiße Haut jedoch nicht entfernen, da die Trocknung dafür sorgt, dass sich die Bitterstoffe verlieren.

Wie lange sind Walnüsse haltbar?

Gute Nachrichten: Obwohl sie nicht das ganze Jahr über geerntet werden, musst Du auch außerhalb der Erntezeit von Walnüssen nicht auf sie verzichten, da sie sich lange aufbewahren lassen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sie gut getrocknet und richtig gelagert werden.
Die Trocknung von Walnüssen kann zwischen drei und sechs Wochen dauern. Optimal getrocknet sind sie dann, wenn sie etwa die Hälfte ihres Gewichts verloren haben und alle Schalenreste abgefallen sind.

Walnüsse richtig lagern

Getrocknete Walnüsse mit Schale solltest Du an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahren. Dann halten sie sich mehrere Monate.

Walnüsse mit Schale in Korb

Unsere Walnüsse ohne Schale halten sich gut verschlossen in unseren Dosen für etwa sieben Monate. Hast Du sie einmal geöffnet und möchtest den Rest bis zu vier Wochen aufheben, stellst Du sie dafür am besten in den Kühlschrank.  Möchtest Du sie noch länger aufbewahren, kannst Du sie sogar einfrieren. Walnüsse in Schale musst Du zunächst knacken und gut trocknen lassen. Die KERNenergie Walnüsse haben wir für Dich schon geknackt. Du kannst sie also direkt luftdicht verpacken und einfrieren. Bei Bedarf holst Du einfach die Menge aus der Tiefkühltruhe, die Du benötigst, lässt sie auftauen und genießt sie oder verarbeitest sie weiter. So kannst Du sie auch direkt in unseren 1kg Einheiten kaufen, Verpackungsmüll vermeiden und grenzenlos genießen. Wobei wir auch verstehen könnten, wenn selbst die große Packung ganz schnell leer ist. Schließlich schmecken die leicht herben Nüsse einfach zu gut und lassen sich auch in den verschiedensten Rezepten verwenden. Falls Du noch Inspiration brauchst, wirst Du bei unseren Rezepten sicherlich fündig.

Unersättliche Eichhörnchen

Eichhörnchen sind übrigens besonders große Walnuss-Fans. Wir können es ja verstehen, aber es scheint schon ziemlich verrückt, was die kleinen Tierchen so auf die Beine stellen, um ihren Vorrat an Walnüssen aufzustocken. Tun sich zwei bis drei Eichhörnchen-Paare zusammen, können sie innerhalb weniger Tage 1,5 Zentner Walnüsse sammeln und sich so für ihre Winterruhe ausstatten.

Eichhörnchen mit Walnuss

Aber keine Sorge: In unserem Onlineshop haben wir für Dich genug Walnüsse zur Seite gelegt, die vor hungirgen Eichhörnchen sicher sind.

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