Die Geschichte der Werbegeschenke

Die Geschichte der Werbegeschenke

Eine kleine Zeitreise

Ein gutes Image ist nicht erst seit dem Aufstreben unserer medialen Welt wichtig und so haben Werbegeschenke eine lange Geschichte. KERNenergie entführt Sie in die Vergangenheit dieser traditionsreichen Werbemittel.

Wie die Geschichte der Werbegeschenke begann

Werbeartikel sind – streng genommen – keine Erfindungen der Neuzeit. Jemanden mit kleinen Geschenken zu umwerben war bereits im Mittelalter weit verbreitet und gehörte zum Beispiel zum guten Ton vor einer Hochzeit. Aber nicht nur im Privaten war das Werben mit kleinen Geschenken zu finden.

Die ersten Aufzeichnungen zum Thema Werbeartikel stammen aus dem 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde das Volk von Königen mit kleineren Aufmerksamkeiten bedacht, wenn zum Beispiel ein neuer Thronfolger geboren oder eine wichtige Schlacht gewonnen wurde.

Das Ziel: Positive Assoziationen zu schaffen, damit das Gefolge dem Herrscher treu blieb und keinen Aufstand übte. Und dabei natürlich ein gutes Image schaffen, um das Ansehen des Königshauses aufrecht zu erhalten.

In der Vergangenheit handelte es sich bei Werbeartikeln beispielsweise um schönes Porzellan, ab den 30er Jahren wurden zunehmend auch Blechdosen und Blechschilder verteilt. Einige davon sind bei Kunden in Form von emotionalen Nostalgierepliken noch immer sehr beliebt.

Das zeigt, wie sehr Werbegeschenke mit Gefühlen verbunden sind – und diese sind bekanntlich zeitlos und nicht an Trends gebunden.

Startschuss in den 50er Jahren, Boom in den 60ern

Mit der Währungsreform erlebte auch die Werbewelt einen Wandel, wurde bunter und proaktiver. Werbeartikel wurden in Form der Streuartikel flächendeckender verteilt. Darunter etwa Kugelschreiber, Wand- und Taschenkalender und – in Zeiten von Nichtrauchergesetzen kaum noch denkbar – Feuerzeugen.

Immer im Fokus der Hersteller dabei: Das Firmenlogo. Werbeartikel wurden also nicht mehr nur zur Imagebildung, sondern auch zur Bekanntmachung der Marke eingesetzt.

Mit Einführung einer Grenze zur steuerlichen Abzugsfähigkeit von Werbegeschenken wurde auch einem der Kritikpunkte dieser Art von Werbung der Gar ausgemacht: die Korruption. Mit der Gründung der PSI (Präsent Service Institute GmbH) in den 60er Jahren erlebten die Werbegeschenke schließlich einen Boom.

Bis heute gehört die PSI-Messe, die 1967 ihre Premiere hatte und seitdem jährlich stattfindet, zu den bedeutendsten Ereignissen in der Werbebranche. Sie ist ein regelmäßiger Ausblick auf die Entwicklung von Werbegeschenken im europäischen Raum.

70er Jahre: Die Werbegeschenke bekommen ihren Namen

Nun waren Werbeartikel schon lange im Geschäft – wurden aber noch immer nicht als solche bezeichnet. Das änderte sich erst durch das „Kreile-Gutachten“, verfasst von Prof. Dr. Reinhold Kreile. Dies war darin begründet, dass die Politik zu Beginn der 70er Jahre die steuerliche Absetzbarkeit von Werbegeschenken bezweifelte – und damit zu einem enormen Einbruch in der Branche führte.

Durch das genannte Kreile-Gutachten wurden Politik und Werbewirtschaft wieder miteinander versöhnt. Dieses definierte nämlich nun genau, was ein Werbeartikel ist und machte eine Inanspruchnahme von Steuereinnahmen wieder möglich. Die Definition war so einfach wie genial: Ein Werbeartikel trägt, im Unterschied zu einem Geschenk, einen Werbeaufdruck.

Es folgte ein vermehrter Gebrauch von Werbeartikeln, der bis heute anhält und bei neueren Entwicklungen – wie beispielsweise der Einführung der Computertechnologie in den 80er Jahren – immer wieder neue Spitzen erreicht. Zunehmend wurden nun auch technische Werbegeschenke verwendet.

Die 90er bis heute

Schneller, höher, weiter, besser. Die 90er waren gekennzeichnet durch Superlative und einen schnellen Wandel. Die Werbebranche erlebte aufgrund vieler geschäftspolitischer Ereignisse wie Übernahmen und Fusionen einige Krisen. Und auch die Nachfrage an Werbegeschenken hat sich verändert. Personalisierte Werbegeschenke und Sonderwünsche sind jetzt gefragt – und dem kommen wir natürlich auch bei KERNenergie gerne entgegen – zum Beispiel mit unseren personalisierten Werbegeschenken.

Eines hat sich nach wie vor nicht verändert: Ein Werbegeschenk ist erfolgreicher, wenn es gleich mehrere Sinne anspricht, so wie unsere leckeren Nüsse. Mehr zur Wirkung von Werbegeschenken lesen Sie hier.

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