Süße Lebkuchenhäuser
Jetzt kochen: Vorbereitungszeit: 60 Minuten + 60 Minuten Ruhezeit Koch-/Backzeit: 15 Minuten Schwierigkeitsgrad: Mittel
zurück zur Listenansicht

Süße Lebkuchenhäuser

Lebkuchenhäuser selber machen ist ein Muss in der Weihnachtszeit. Nicht nur, dass das Ergebnis unglaublich lecker ist und eine tolle Weihnachtsdeko abgibt, auch das Backen an sich macht Groß und Klein unglaublichen Spaß und ist genau die richtige Beschäftigung, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist. Mit den KERNenergie Mandeln und Pinienkernen wird auch die Deko der Häuschen ein Genuss.

Lebkuchenhaus mit Weihnachtsdeko

Warum backen wir Lebkuchenhäuser?

Das Backen von Lebkuchenhäusern hat in vielen Familien in der Adventszeit Tradition. Doch warum eigentlich? Die Häuschen aus Pfefferkuchen sind angelehnt an das Knusperhäuschen aus dem Märchen von Hänsel und Gretel. So ähnlich, wie unsere Lebkuchenhäuser stellen wir uns doch das Hexenhaus, in dem die beiden gefangen gehalten wurden, vor.
Und was eignet sich besser zum Basteln von kleinen Häusern in der Weihnachtszeit als der Klassiker unter den Weihnachtskeksen: Lebkuchen? So sind die Lebkuchenhäuser, oder Pfefferkuchenhäuser, wie sie auch genannt werden, entstanden.

Lebkuchenhaus einfach selber backen

Zwar kannst Du Lebkuchenhäuser auch fertig kaufen, aber beim Backen von Lebkuchenhäuser kommen Groß und Klein gerne zusammen. Es sind zwar einige Schritte notwendig, um die Pfefferkuchenhäuser zu bauen, aber eigentlich ist es ganz einfach. Für unser Rezept benötigst Du noch nicht einmal eine Schablone. Außerdem macht das Basteln so großen Spaß, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Beachte, dass der Teig vor dem Backen für mindestens 60 Minuten kaltgestellt werden muss und die fertig gebackenen Lebkuchen komplett auskühlen müssen, bevor Du sie zusammenbauen kannst. Eine Last Minute Geschenkidee sind die Hexenhäuser daher nicht unbedingt, aber eine perfekte Beschäftigung in der Adventszeit.

Anleitung für Lebkuchenhäuser

Das Praktische an dem Lebkuchenhaus-Rezept ist, dass Du es in mehrere Schritte aufteilen kannst, wenn Du nicht alles an einem Tag erledigen möchtest. Mit unserer Anleitung gibt es keinen Grund mehr, Lebkuchenhäuser zu kaufen. Denn selbstgemacht schmeckt doch am besten und irgendwie macht es doch auch stolz, auf sein selbstkonstruiertes Häuschen zu blicken, oder?

selbstgemachte Lebkuchenhäuser

Backen mit Pottasche und Hirschhornsalz

Zum Backen Deiner Lebkuchenhäuser beginnst Du damit, Honig, Zucker und Butter in einem Topf langsam schmelzen zu lassen bis sich der Zucker komplett gelöst hat. In der Zwischenzeit löst Du Pottasche und Hirschhornsalz in einem Esslöffel Wasser auf. Diese beiden Backzutaten kommen vor allem in der Weihnachtsbäckerei zum Einsatz. Bei Pottasche handelt es sich um Kaliumcarbonat. Sie sorgt als Backtriebmittel dafür, dass der Lebkuchenteig aufgeht. Im Vergleich zu Hefe oder Sauerteig, die in anderen Rezepten oft als Backtriebmittel eingesetzt werden, geht der Teig mit Pottasche eher in die Breite und nicht in die Höhe. Achte daher darauf, dass Du beim Backen der Lebkuchen für Dein Lebkuchenhaus ausreichend Platz zwischen den einzelnen Plätzchen lässt, damit sie nicht ineinander laufen.
Solltest Du keine Pottasche haben, kannst Du es stattdessen auch mit Natron oder Backpulver versuchen.
Damit die Lebkuchen nicht zu sehr in die Höhe treiben und wunderbar locker und luftig werden, fügen wir in das Rezept noch Hirschhornsalz hinzu.

Ist das Butter-Honig-Zucker-Gemisch etwas abgekühlt, gibst Du das Pottaschenwasser dazu. Die Mischung kann etwas unangenehm riechen. Aber keine Sorge: Das hat aber keinen Einfluss auf den Geschmack oder den Duft der fertigen Lebkuchen, sondern ist völlig normal. Der Geruch entsteht, wenn Hirschhornsalz beim Erhitzen in Ammoniak, Wasserdampf und Kohlendioxid zerfällt. Diese Gase sind es, die das Weihnachtsgebäck auflockern.

Als nächstes verknetest Du Mehl, Kakao, ein Ei, Zitronenschale und Lebkuchengewürz mit der Buttermischung. Knete für mindestens fünf Minuten, sodass ein glänzender, nicht klebriger Teig entsteht.
Du hast kein Lebkuchengewürz zur Hand oder möchtest Deine eigene Würzmischung kreieren? Vermische einfach weihnachtliche Gewürze, wie Zimt, Piment, Ingwer, Nelken und Anis und gib diese in den Teig.
Stelle den Teig für mindestens 60 Minuten oder über Nacht kühl.  So kannst Du ihn beispielsweise an einem Tag vorbereiten und am nächsten Tag in Ruhe mit dem Bauen der Lebkuchenhäuser weiter machen.

Lebkuchen für Dein Knusperhaus

Nach Ende der Kühlzeit rollst Du den Teig etwa 0,5mm dick aus und stichst Rechtecke mit einer Größe von 6 x 8 cm aus. Dafür verwendest Du entweder rechteckige Ausstecher oder Du schneidest sie einfach mit einem kleinen Messer aus. Diese Teigstücke werden später die Dächer und der Boden Deines Häuschens, Du benötigst also pro Lebkuchenhaus drei Stück.

Lebkuchen ausstechen

Die Dachplatten verzierst Du nun mit Mandeln und Pinienkernen. Damit die Nüsse auf den Lebkuchen nicht nur hübsch aussehen, sondern auch gut schmecken, wählen wir die Mandeln und Pinienkerne im KERNenergie Onlineshop sorgfältig aus. Nur, wenn sie unseren Qualitäts- und Geschmacksanforderungen entsprechen, bieten wir sie Dir an. So sehen Deine Lebkuchenhäuser nicht nur gut aus, sondern erhalten auch einen wunderbar nussigen Geschmack.

Lebkuchen mit Mandeln

Für ganz besondere Lebkuchenhäuser kannst Du statt naturbelassenen Mandeln auch unsere Spekulatius- oder Lebkuchenmandeln verwenden. Dafür verfeinern wir frisch gebrannte Mandeln mit Spekulatius- bzw. Lebkuchengewürz. Noch weihnachtlicher kannst Du Dein Lebkuchenhaus kaum dekorieren.

Lebkuchen mit Pinienkernen

Bunte Fenster im Hexenhaus

Möchtest Du Fenster in den Wänden des Pfefferkuchens haben, schneidest Du in die Dachseiten ein kleines Rechteck. Überlege Dir vor dem Backen, ob Deine Häuser Fenster bekommen sollen oder nicht, denn nach dem Backen sind die Lebkuchen zu fest, um Formen daraus zu schneiden.
Du möchtest ein Hexenhaus mit bunten Fenstern backen? Dann gib etwa ein bis zwei Minuten vor Backende Gummibärchen in die ausgeschnittenen Rechtecke. Diese zerlaufen und geben Deinen Fenstern eine schöne bunte Farbe. Alternativ kannst Du auch Zuckerbonbons zerstoßen und diese ca. 10 Minuten vor Backende in die Fenster füllen.

Lebkuchen mit Mandeln und Gummibärchen

Lebkuchen für Dein Knusperhaus backen

Die Lebkuchenrechtecke mit den Nüssen legst Du nun auf ein Backblech und backst sie für 10 bis 15 Minuten. Hier kann es ebenso passieren, dass das Hirschhornsalz etwas unangenehm riecht, aber auch das verfliegt wieder.
Denke daran, ein bis zwei Minuten vor Backende die Gummibärchen in Deine Fenster zu legen, falls Du sie bunt verzieren möchtest.

Lebkuchen auf Backblech

Am Ende der Backzeit sind die Lebkuchen wahrscheinlich noch etwas weich, sie härten aber noch nach. Probiere am besten einfach ein Stückchen, um zu testen, ob sie schon fertig gegart sind.
Nun ist etwas Geduld gefragt. Denn die Lebkuchen sollten komplett auskühlen, bevor Du Deine Lebkuchenhäuser damit baust. Willst Du auf der sicheren Seite sein, lässt Du sie unabgedeckt über Nacht stehen. So sind sie auf jeden Fall hart genug und zerfallen nicht beim Basteln.

Lebkuchenhäuser zusammenbauen

Zum Kleben des Lebkuchenhauses verwenden wir einen Zuckerguss aus Puderzucker und Zitronensaft.
Gehe bei der Zubereitung langsam und vorsichtig vor. Wird der Guss zu flüssig, tropft er herunter und härtet nicht gut aus. Dann haften die Lebkuchenwände nicht richtig aneinander und Dein Lebkuchenhaus fällt auseinander. Rühre daher zunächst nur eine kleine Menge Zitronensaft in den Puderzucker ein und gib nach und nach mehr dazu. Die Konsistenz sollte eher zäh und Kleisterartig sein. Ist der Guss doch zu flüssig geworden, füge noch etwas mehr Puderzucker hinzu.
Nun geht es an den spannendsten Teil: Das Zusammensetzen der einzelnen Lebkuchen-Teile zu Lebkuchenhäusern. Nimm dazu eine Platte und stelle zwei Dachplatten, wie bei einem Kartenhaus darauf. Gebe den Puderzucker-Kleister überall dort auf die Platten, wo sie sich berühren. Dabei kannst Du ruhig großzügig vorgehen. So sieht es aus, als wenn etwas Schnee von den Häuschen fällt.
Mach dir keine Sorgen, wenn das Zusammenkleben der einzelnen Bestandteile nicht ganz perfekt funktioniert. Nutze einfach ein paar Schokolinsen oder Gummibärchen, und klebe sie mit dem Puderzucker-Kleister an die Stellen, die Du überdecken möchtest.

Lebkuchenhäuser zusammenbauen

Lebkuchenhäuser dekorieren

Zum Verzieren Deiner Häuser nimmst Du ein paar Schokolinsen und gibst sie auf den Puderzucker-Kleber. Vor das Häuschen stellst Du als Figuren zwei Gummibärchen.
Ein absolutes Highlight wird aus Deinen Pfefferhäusern, wenn Du sie noch mit kleinen weihnachtlichen Plätzchen in Sternform verzierst. Bepinsel dazu den Stern auf der Hinterseite mit Kleister und steche vorsichtig einen Zahnstocher durch den Keks. Befestige ihn damit am Giebel. Wenn Du siehst, dass der Puderzucker gut getrocknet ist, ziehst Du den Zahnstocher vorsichtig wieder heraus.
Fertig ist Dein selbstgemachtes Lebkuchenhaus!

selbstgemachte Lebkuchenhäuser mit Mandeln

Damit die Lebkuchenhäuser nicht zerfallen, solltest Du sie für mindestens eine Stunde trocknen lassen und sie vorher nicht bewegen.

So lange halten sich Deine Lebkuchenhäuser

Bei Lebkuchenhäusern stellt sich ja immer wieder die Frage: Sehen sie nur gut aus oder kann man sie wirklich essen? Dein selbstgemachtes Lebkuchenhaus kannst Du innerhalb der ersten Woche auf jeden Fall genießen. Schließlich handelt es sich bei den Bestandteilen um Lebkuchen. Danach kann es passieren, dass die Lebkuchen zu hart zum Essen werden. Möchtest Du es später noch essen, bewahre es am besten in einer Dose auf und gib ein paar Apfelschnitze dazu. Diese sorgen dafür, dass der Teig weich bleibt. Achte darauf, die Schnitze mindestens alle zwei Tage auszutauschen.
Möchtest Du die Lebkuchenhäuser nicht unbedingt essen, halten sie sich mehrere Wochen an einem luftigen und trockenen Ort.

Selbstgemachte Lebkuchenhäuser sind der Hit zur Weihnachtszeit. Egal, ob Du sie verschenken möchtest oder einfach nur eine Beschäftigung für die Kleinen (oder für Dich selber) suchst: Angemessener lässt sich die Weihnachtszeit nicht einläuten.

Tipp: Aus dem Teig kannst Du auch andere Plätzchen in Deiner Lieblingsform ausstechen.

Du möchtest nun auch Deine eigenen Lebkuchenhäuser backen?
Hier bekommst Du die Mandeln und hier die Pinienkerne zum Verzieren.

 

Instagram Logo   Hast Du das Rezept ausprobiert? Zeige es uns und erwähne @kernenergie_gmbh!

Zubereitung

60 Minuten + 60 Minuten Ruhezeit Mittel

  • 1. Erwärme Honig, Zucker und Butter in einem Topf auf dem Herd langsam bis sich der Zucker gelöst hat. Löse Pottasche und Hirschhornsalz in 1 EL Wasser auf. Sobald die Buttermasse nur noch handwarm ist, fügst Du das Pottaschenwasser hinzu. Der unangenehme Geruch ist normal.
  • 2. Verknete Mehl, Kakao, Lebkuchengewürz, Zitronenschale, die Buttermasse und das Ei mindestens 5 min. Der Teig glänzt, sollte aber nicht kleben. Stelle den Teig für 60 min oder über Nacht kühl.
  • 3. Rolle den Teig ca.0,5 mm dick aus und steche oder schneide Rechtecke (6 x 8 cm) aus, Pro Haus brauchst Du drei Stück.
  • 4. In die Dachplatten drückst Du jetzt nach Geschmack Mandeln und Pinienkerne. Wenn Du bunte Zuckerfenster haben möchtest, schneidest Du ein kleines Rechteck in die Dachseiten und lässt es beim Backen frei. 1 - 2 Minuten vor Backende legst Du dort Gummibärchen hinein, die dann zu einem Fenster zerschmelzen. Lege die Lebkuchenrechtecke auf ein gefettetes Backblech gelegt und backe sie bei 180 °C 10 – 15 min. Auch hier ist der unangenehme Geruch normal, er verfliegt und man schmeckt ihn auch nicht heraus. Lege ggf. 1 - 2 Minuten vor Backende Gummibärchen in die ausgeschnittenen Rechtecke, die dann zu einem Fenster zerschmelzen. Lasse die Platten gut ausdampfen und lasse sie unabgedeckt stehen (gerne auch über Nacht), denn zum Bauen sollten sie hart sein.
  • 5. Rühre direkt vor Baubeginn den Puderzuckerkleister aus Puderzucker und Zitronensaft an. Beginne mit nur einem Teelöffel Zitronensaft und gib nach und nach mehr dazu, da wirklich sehr wenig Flüssigkeit gebraucht wird. Sobald Du einen schönen Kleister hast, kann das Bauen losgehen. Nimm eine Bodenplatte und stelle Dachplatten wie bei einem Kartenhaus obendrauf. Beschmiere die Platten überall dort, wo sie sich berühren, ordentlich mit Kleister. Es soll auch gerne etwas drüberlaufen, so wie Schnee und Eis mit der Zeit von einem Dach tropfen.
  • 6. Oben auf den Dachfirst legst Du kleine Schokolinsen und unten klebst Du zwei kleine Gummibärchen vor das Haus. Lasse die Häuschen eine gute Stunde trocknen und bewege sie erst, wenn alles getrocknet ist.


Neue Rezepte per Email erhalten

Jetzt anmelden und keine leckeren Rezepte mehr verpassen.

Jetzt anmelden Ich möchte regelmäßig neue Rezepte von KERNenergie per E-Mail erhalten. Eine Abmeldung ist jederzeit über den in jeder E-Mail enthaltenen Abmeldelink oder unter team@kern-energie.com möglich. Mit meiner Anmeldung stimme ich den AGB und der Datenschutzerklärung zu.
Hat es Dir geschmeckt? Dann teile dieses Rezept!

Zutaten

Für ca. 8 Häuser

  • 160g Honig
  • 160g (brauner) Zucker
  • 60g Butter
  • 3g Pottasche
  • 3g Hirschornsalz
  • 1 EL Wasser
  • 1 Ei
  • abgeriebenen Schale einer Zitrone
  • 1 EL Kakao
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz
  • 500g Mehl
  • Zur Deko ca. 4 - 6 EL Puderzucker und 2 – 4 TL Zitronensaft
  • ca. 2 - 4 EL Pinienkerne, ca. 30 Mandeln, ca. 30 Gummibärchen und 40 Minischokolinsen
Eine Auswahl unserer internationalen Partner