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Auf der dem Weingut eigenen Homepage wird beschrieben, Casa Rojo wurde 2009 ohne eigenes Weingut oder eigene Weinberge geboren, es wurde als Traum geboren. Das Weingut verfolgte anfänglich den Wunsch eine neue Form der freien Önologie zu sein. Das Ziel war: Glück. Zu lieben und genießen, was man machte. Es wurden Weine mit der Sorte hergestellt, in die die beiden Gründer sich verliebt haben, und sind so weit weg in die verschiedenen Weinecken gereist, wie sie wollten. Sie haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und zehn Weine in ganz Spanien aus einheimischen Trauben hergestellt, die ihnen die unterschiedlichen Profile des spanischen Weinbau-Reichtums zeigten. So wurden DIE WEINGURUS geboren, und die Leute mochten sie. Damals begann die Geschichte von CASA ROJO. 2015 machte man sich in Südspanien sesshaft und baute mit Hilfe der Familie das Weingut Casa Rojo. Die Weinberge wurden im einzigartigen Paraje de La Raja, ein traumhaft fruchtbares Tal zwischen Sierra del Carche und Sierra de la Pila im Altiplano der Region Murcia gepflanzt. Heute weist das Weingut Casa Rojo 23 Hektar Monastrell, Garnacha und Syrah auf und sie haben das Glück, weiterhin das zu tun, was sie lieben. Und zu lieben, was sie tun.
Auf etwa 600 m Höhe in einem landschaftlich reizvollen Tal, das im Süden durch den Bergzug Sierra de la Pila und im Norden durch die über 1300 m hohe Sierra de El Carche eingegrenzt und geschützt ist, reift die Sorte Monastrell. Dort herrscht ein trockenes mediterran-kontinentales Klima mit vielen Sonnenstunden und Temperaturunterschieden von bis zu 20º C zwischen Tag und Nacht im Sommer. Die relativ kühlen Nächte geben den Rebstöcken eine Ruhepause, verlängern die Reifezeiten der Trauben und sorgen so für eine gute Frucht-Säure-Balance der Beeren. Mit Trockenheit und Hitze kommt die autochthone Sorte Monastrell gut zurecht, sie wird traditionell in Einzelstockerziehung gehalten und muss noch nicht einmal bewässert werden, um in diesen extremen Klimabedingungen zu überleben. Eine steife Brise, die häufiger durch das Tal weht, schützt darüber hinaus vor Schädlingsbefall. Der Machoman Monastrell reift bei Casa Rojo teils in Eichenfässern unterschiedlicher Größe und teils in Tonamphoren. Eichenfässer geben dem Wein mehr Struktur, zum Beispiel, in dem sich das Tannin des Holzes mit dem Tannin des Weins verbindet und längere Ketten bildet. In den Tonamphoren reift der Wein auf andere Weise, er bleibt etwas frischer und fruchtiger. Mit diesen unterschiedlichen Methoden der Weinbereitung und einer finalen Assemblage lässt sich so ein komplexer und hochfeiner Rotwein erzeugen. Der Duft des Machoman 2016 gleicht einer Fruchtexplosion und gibt ferner erdige, würzige und animalische Töne zu erkennen. Ein Hauch von Lakritz und Grillfleisch dringt durch. Am Gaumen kommt der Wein ganz weich und hervorragend ausbalanciert daher. Auch hier zeigen sich eine feine Würze und mediterrane Kräuter, die von ausreichend Säure begleitet sind.