Sommerlicher Burrata mit Erdbeeren - KERNkitchen Rezept
Jetzt kochen: Vorbereitungszeit: 10 Minuten Koch-/Backzeit: - Schwierigkeitsgrad: Einfach
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Sommerlicher Burrata mit Erdbeeren - KERNkitchen Rezept

Diese Burrata mit Erdbeeren aus unserer KERNkitchen kommt doch wie gerufen. Bei den Temperaturen, die derzeit herrschen, ist solch eine fruchtig leichte und sommerliche Vorspeise genau die richtige Einstimmung auf einen Grillabend. Oder Du genießt sie einfach als leichten Lunch, denn auch in der Hauptrolle macht sich die Kombination aus cremigem Käse, fruchtigen Beeren, knackigen Nüssen und süßem Honig hervorragend. Lars Vogels zeigt Dir am Seehotel Niedernberg, wie Du das sommerliche Gericht zauberst. Welcher Wein am besten dazu passt, verrät Jonas vom Weingut Steintal.

Süße Früchte auf cremigem Käse

Findest Du auch, dass die Erdbeerzeit einfach immer viel zu schnell vergeht? Da wollen wir doch jede Minute auskosten. Aber immer nur pur als Snack oder auf dem Müsli werden sie irgendwann selbst dem größten Erdbeer-Fan zu viel. Daher müssen immer neue Rezepte her. Neben süßen Rezepten, wie Kuchen, Torte oder Quarkcreme schmeckt die leckere Beere sogar in Kombination mit eher herzhaften Lebensmitteln. Wie zum Beispiel Burrata. Der recht mächtige Käse erhält dadurch eine leichte Note und die Erdbeeren stellen ihr süßes Aroma noch raffinierter zur Schau. Die feine Schmandcreme mit aufregenden Gewürzen und intensiven Kräutern macht das Erlebnis noch cremiger.
Für tollen Geschmack und die knackige Komponente sorgen die knackigen Wild Garlic Pecans, die Lars als Topping auf dem Burrata mit Erdbeeren verteilt.

KERNKitchen mit dem Weingut Steintal

Burrata oder Mozzarella?

Burrata ist immer noch ein kleiner Geheimtipp, doch Feinschmecker können gar nicht genug von dem cremigen Verwandten des Mozzarellas bekommen. Im ersten Moment scheint es sich fast um einen gewöhnlichen Mozzarella zu handeln und tatsächlich gehören beide Käsesorten zum italienischen Frischkäse-Typ Filata. Doch spätestens, wenn Du einen ersten Blick in das Innere der apulischen Spezialität erhaschen kannst, wird klar, dass es sich hier um einen besonderen Käse handelt. Die Herstellung von Burrata beginnt erst einmal genauso wie die von Mozzarella. Durch Kneten und Ziehen kommt die charakteristische Mozzarella-Konsistenz zustande. Im nächsten Schritt folgt dann das, was den Burrata ausmacht: er erhält seine cremige Füllung aus zerrissenen Mozzarellafäden und Sahne. Damit die Füllung an Ort und Stelle bleibt, wird der Burrata verknotet und in Salzlake aufbewahrt. Das alles geschieht übrigens in echter Handarbeit.
So scheint Burrata zwar von Außen etwas unscheinbar, doch sobald Du ihn anschneidest, fließt der sämige Frischkäse heraus und – noch viel wichtiger: Er schmilzt herrlich im Gaumen und ist damit ein wirklich außergewöhnliches Geschmackserlebnis.
So besonders der Käse ist, ist es aber leider auch nicht ganz so leicht, Burrata in Deutschland zu kaufen. Der Grund: Er stammt direkt aus Apulien und kann nicht in großen Mengen auf Vorrat produziert werden, da er sehr empfindlich ist. Wir kennen das von unseren Nüssen, die wir auch immer frisch für Dich rösten und nicht lange lagern, damit Du in den Genuss ihres frischen Aromas kommst. Schau am besten in speziellen Feinkostgeschäften oder auf dem Markt nach dem exquisiten Käse.
Findest Du keinen Burrata, kannst Du in Lars sommerlichem Rezept natürlich auch Mozzarella verwenden, wobei das Burrata-Erlebnis wirklich unvergleichlich ist.

Cremiger Burrata auf Salat

Falsche Beeren

Diese Beeren binden uns einen ganz schönen Bären auf. Denn auch, wenn Erdbeeren das Wort „Beere“ im Namen tragen, sind sie eigentlich gar keine Beeren. Wie so einige Nüsse, die sich mit einer falschen Bezeichnung schmücken, gehören Erdbeeren botanisch gesehen gar nicht zu den Beeren. Denn die eigentlichen Samen der Frucht sind kleinen gelben Nüsschen, die Du an ihrer Außenseite erkennen kannst. Aus diesem Grund zählen Erdbeeren zu den Sammelnussfrüchten und sind damit streng genommen Nüsse. Das macht sie uns doch direkt noch sympathischer.
Achte beim Kauf von Erdbeeren darauf, dass sie keine Druckstellen aufweisen und transportiere sie vorsichtig, denn sie sind sehr empfindlich. Aus diesem Grund solltest Du sie auch schnellstmöglich verarbeiten oder direkt frisch vernaschen, so schmecken sie am besten. Möchtest Du sie noch etwas aufbewahren, sind sie am besten ungewaschen im Gemüsefach des Kühlschranks aufgehoben. Theoretisch kannst Du Erdbeeren zwar auch einfrieren, beim Auftauen sind sie dann aber ziemlich weich und eignen sich zum Beispiel noch zur Herstellung von Marmelade, jedoch weniger zur Verarbeitung in der Burrata von Lars. Um die Erdbeeren für die Vorspeise vorzubereiten, wäschst Du sie vorsichtig. Lege sie dazu in eine Schüssel mit Wasser, statt sie unter fließendem Wasser zu reinigen. So vermeidest Du, dass die empfindlichen Früchte in Mitleidenschaft gezogen werden.

Burrata richtig zubereiten

Hochwertige Produkte erkennt man meistens daran, dass sie gar nicht viel brauchen, um köstlichen Genuss zu bieten. Das gilt auch für Burrata. So simpel wie möglich zubereitet, schmeckt er am besten. Es kommt darauf an, seine Vorzüge bestmöglich zur Geltung zu setzen, ohne seinen charakteristischen Geschmack und seine tolle Konsistenz zu überlagern.
Lars drapiert ein Nest aus Kräutersalat auf einem Teller und zerzupft den Burrata vorsichtig in kleine Stücke. Dabei zerläuft er schon herrlich und vermengt sich zart schmelzend mit den Erdbeeren. Nun kommt noch eine Schmandcreme hinzu. Dafür vermischst Du Schmand mit etwas Olivenöl und Balsamico sowie mit Gewürzen und Kräutern Deiner Wahl. Lars verwendet gehackten Bärlauch und rosa Pfefferbeeren. Er empfiehlt, die Pfefferbeeren etwas anzudrücken, damit sie ihr Aroma schön entfalten.

rosa Pfefferbeeren

Für eine spritzig-säuerliche Note sorgt ein Spritzer Zitronensaft. Jetzt fehlt nur noch etwas Salz und Pfeffer. Ganz nach Belieben kannst Du noch weitere Kräuter, wie Minze oder Basilikum hinzufügen. So rundet die Creme das Gericht als würzige Begleitung ab. Für eine leichte Süße und einen knackigen Biss sorgt der BeeNut Akazienhonig mit Pinienkernen. Der Honig aus ökologischer Bienenhaltung ist durch seine flüssige Konsistenz ideal, um Speisen eine süße Note zu geben – ganz ohne Zusatz von industriellem Zucker. Sein sehr zartes und mildes Aroma harmoniert wunderbar mit dem Burrata und den Erdbeeren.

Akazienhonig mit Pinienkernen auf Burrata

Cremige Vorspeise mit knackigem Topping

Die sämige Konsistenz des Burratas verlangt förmlich nach einem knackigen Topping. Dass Käse und Nüsse geschmacklich ein tolles Paar sind, ist sowieso kein Geheimnis, doch die Kombination aus cremig und knusprig in dieser Vorspeise ist noch einmal etwas ganz anderes.
Kräuter und Gewürze spielen in Lars Burrata-Rezept eine wichtige Rolle und daher hat er sich auch für einen herrlich würzigen Nussmix entschieden. Die Wild Garlic Pecans verströmen mit ihrer salzigen Bärlauch-Würzung ein herrlich intensives Aroma. Bärlauch erinnert geschmacklich an Knoblauch, vor einer Knoblauch-Fahne musst Du Dich aber nicht fürchten. Denn die Aromastoffe, die für den typischen Knoblauchgeruch sorgen, werden hier schneller abgebaut. Die harmonisch abgeschmeckte Mischung aus Bärlauch und Salz umgibt frisch geröstete Pekannüsse. Mit ihrem mild-herben Aroma passen sie perfekt zu dem Bärlauch, den Erdbeeren und dem Burrata. Besonders crunchig werden sie durch die frische Röstung in unserer Rösterei.
Streue die Nüsse zum Schluss über Deine Burrata mit Erdbeeren. Deren knackige Konsistenz ist wirklich ein herrlicher Kontrast zum cremigen Burrata.

KERNenergie Wild Garlic Pecans

Sommerlicher Rotwein

Um die sommerliche Vorspeise komplett zu machen, fehlt jetzt nur noch eins: Der passende Sommerwein. So lässt sich der Grillabend doch perfekt einläuten oder der Abend auf dem Balkon genießen. Da das Hauptaugenmerk des Weinguts Steintal auf dem Spätburgunder liegt, verwundert es nicht, dass Jonas heute auch einen Spätburgunder im Gepäck hat. Vom schönen Klingenberg am Main bringt er uns den Klingenberg Spätburgunder Alte Reben mit. Wie alle Weine des Weinguts Steintal reift auch dieser Wein in Eichenfässern aus Holz der Region. Aufgrund der geringeren Porentiefe und der dezenteren Aromatik im Vergleich zu amerikanischer Eiche entstehen so elegante Spätburgunder. Nun magst Du Dich vielleicht fragen, wie denn ein Rotwein zu einer sommerlichen Vorspeise passen soll. Jonas erklärt, dass es sich um einen leichten Rotwein handelt und bezeichnet ihn als einen „Riesling in rot“. Mit seiner Leichtigkeit weckt der Wein bei Lars sofort sommerliche Gefühle.
Dafür verantwortlich ist auch die hohe Konzentration des Weins, die ihn trotz seiner Leichtigkeit ausmacht.

Weingut Steintal klingenberg spätburgunder alte reben im Glas

Das Weingut Steintal: viel Liebe zum Detail

In den Gemeinden Klingenbach, Großheubach und Bürgstadt baut das Weingut Steintal auf 11ha seine edlen Weine an. Nach WEißwein oder Rosé suchst Du im Steintal-Sortiment vergeblich, denn das Weingut hat sich auf Rotwein spezialisiert und stellt zu 95% Spätburgunder her. Dabei legen die Winzer Wert darauf, dass in jedem Wein der einzelne Lagencharakter zum Vorschein kommt. Um dies zu erreichen, setzen sie auf reine Handarbeit und eine nachhaltige sowie ökologische Bewirtschaftung der Weinberge. Die Bewirtschaftung mit Maschinen wäre schon aus rein praktischen Gründen nicht möglich. Denn die Terassensteillagen ohne Straßen erlauben nur den Zugang zu Fuß. Daher wird die Lese auf dem Rücken bis zur nächsten Straße hinauf oder hinab getragen. Diese Liebe zum Detail setzt sich auch im Weinkeller fort, wo die Trauben schonend verarbeitet werden. Der ökologische Weinbau im Einklang mit der Natur steht im Zentrum des Handelns. Um immer daran erinnert zu werden, hat das Weingut Steintal den Eisvogel als Wappentier gewählt. Der Eisvogel ist am Main zu Hause und ein Zeichen für die lebendige Natur.

Weingut Steintal

Auch der Name des Weinguts ist wohl durchdacht. Der als „Weingut der Stadt Klingental“ gegründete und später in „Weingut Benedikt Baltes“ umbenannte Betrieb erhielt im Jahr 2019 durch die Bezeichnung „Steintal“ einen Namen mit Bedeutung. Der Teil „Stein“ steht für das Terroir des Guts, den runden Buntsandstein, „Tal“ spiegelt die steilen Hänge des Weinguts, das dort herrschende Kleinklima und auch den Main und die Menschen der Umgebung wider.
Der Winzer betont, dass jeder Wein einzigartig ist und neben der Herkunft und der Böden, auf der die Reben gedeihen, auch die Arbeit des Winzers und das Wetter einen erheblichen Einfluss auf das Endergebnis haben. So entstehen ganz ohne Pumpvorgänge, Filtration oder andere äußere Einflüsse, charaktervolle Weine, die voller Authentizität stecken.

Das Seehotel Niedernberg: Das Dorf am See

Als wunderschöne Kulisse für unser heutiges KERNkitchen Rezeptvideo dient das Seehotel Niedernberg, auf deren Terrasse wir uns heute austoben dürfen. Direkt am Niedernberger See kommt schönstes Urlaubsfeeling auf. Nachdem die Türen des Hotels die letzten Monate geschlossen bleiben mussten, ist die Freude jetzt umso größer, endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen. Mit den zahlreichen verschiedenen Einrichtungen bezeichnet sich das Seehotel völlig zu Recht als „Dorf am See“, denn die Gästezimmer sind in verschiedenen Häusern rund um den Dorfplatz untergebracht. Wellness- und Tagungszentren sowie Restaurants machen das Dorf komplett. In solch einem Dorf würden wir doch alle gerne leben.

Niedernberg See

Um Dir auch ein bisschen Urlaubsfeeling nach Hause zu holen, können wir Dir den Burrata mit Erdbeeren nur ans Herz legen. Wenn sich der cremige Käse mit den knackigen Nüssen und den fruchtigen Früchten verbindet, hat Lars mal wieder den besten Beweis geliefert, wie einfach es sein kann, mit ein paar hochwertigen Zutaten und dem ein oder anderen Kniff, ein Gericht mit Wow-Effekt zu zaubern.

Du möchtest Dir das Urlaubsfeeling nach Hause holen?
Hier bekommst Du den Akazienhonig mit Pinienkernen, hier gibt es die Wild Garlic Pecans und hier geht es zum Wein vom Weingut Steintal.

 

 

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Über Lars Vogels
Wahrscheinlich kennst Du Lars aus dem Fernsehen. Durch seine Teilnahme an der Koch-Castingshow „The Taste“ hat er die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt. Im Laufe der Show konnte er die Spitzenköche in der Jury mit seinen Kochkreationen begeistern und das Publikum für sich gewinnen.
Der leidenschaftliche Koch hat sich mit der Teilnahme an der Show einen großen Traum erfüllt und seine Kochkünste im Team von Profi-Koch Frank Rosin unter Beweis gestellt. Zum Sieg hat es zwar nicht gereicht, aber das hält Lars nicht davon ab, seine Liebe zum Kochen weiter auszuleben.
So hat er zum Glück auch noch etwas Zeit, um für uns spannende Gerichte mit den KERNenergie Produkten zu kreieren und für die KERNkitchen in Szene zu setzen.
Seine Spezialität: raffinierte Gewürze. Damit holt er aufregende Geschmacksnuancen aus seinen Zutaten heraus. Unter @rheingaufoodpassion teilt er seine Kreationen mit zahlreichen Fans.

Zubereitung

10 Minuten Einfach

  • 1. Zupfe die Bärlauch-Blätter, wasche sie und hacke sie leicht an.
  • 2. Wasche die Erdbeeren und trockne sie. Halbiere oder viertel die Beeren und gib sie in eine Schüssel.
  • 3. Verrühre 2-3 EL Schmand mit einem Schuss Olivenöl, ein paar Tropfen hellem Balsamico und einem Spritzer Zitronensaft. Würze die Creme mit Salz und (rosa) Pfeffer und mische ein wenig gehackten Bärlauch oder andere Kräuter, wie Minze oder Basilikum, unter.
  • 4. Gib Salat nach Belieben auf einen Teller. Zupfe den Burrata mit den Fingern in Stücke und gib ihn auf den Salat. Füge die Erdbeeren hinzu.
  • 5. Träufel Olivenöl und Balsamico darüber und toppe alles mit der Schmandcreme. Gib den Akazienhonig mit Pinienkernen darüber.
  • 6. Hacke die Wild Garlic Pecans und streue sie als Topping über die Erdbeeren.


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Zutaten

Für zwei Personen

  • 1 Bund Bärlauch, ggf. weitere Kräuter wie ein wenig Minze oder Koriander
  • Wild Garlic Pecans
  • 4 El Olivenöl
  • Prise Fleur de Sel
  • 500g Erdbeeren
  • Spritzer Zitronensaft von einer Zitrone
  • 1TL Akazienhonig mit Pinienkernen
  • 1-2 Burrata oder Büffelmozarella
  • 3El Balsamico dunkel oder hell
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Salat nach Belieben
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