Kerniges Knäckebrot
Jetzt kochen: Arbeitszeit: 10 Minuten Arbeitszeit: 60 Minuten Schwierigkeitsgrad: Einfach
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Kerniges Knäckebrot

Kerniges Knäckebrot ist der perfekte Snack für zwischendurch und auch eine tolle Alternative zu Brot. Schließlich darf es ruhig mal etwas Abwechslung sein und selbstgemacht schmeckt es sowieso am besten. Mit leckeren Nüssen und Kernen ist das Knäckebrot herrlich nussig und indem Du die Körner austauschst, kannst Du immer wieder neue Geschmacksrichtungen kreieren.

Was ist Knäckebrot?

Knäckebrot kommt ursprünglich aus Schweden. Daher hat es seinen Namen auch aus dem Schwedischen, dort heißt es nämlich „knäckebröd“, was sich von dem Wort „knäcka“ ableitet, das so viel wie „knacken“ bedeutet. Und genau das tut es beim Essen: knacken. Es gibt zahlreiche Variationen von Knäckebrot, die sich hinsichtlich ihrer Zutaten und damit auch im Hinblick auf ihre Nährwerte unterscheiden. Generell enthalten aber alle Sorten ziemlich viele Ballaststoffe.

Knäckebrot Sorten

Traditionell wurde schwedisches Knäckebrot auf Grundlage von Roggen hergestellt, mittlerweile werden auch andere Sorten Getreide zur Herstellung verwendet. So gibt es neben Roggen Knäckebrot zum Beispiel auch Dinkel Knäckebrot und Vollkorn Knäckebrot. Je nachdem, welche Saaten und Kerne zur Verfeinerung verwendet werden, kannst Du auf Varianten wie Leinsamen Knäckebrot oder Sesam Knäckebrot zurückgreifen. Dementsprechend ist auch die Geschmacksvielfalt unendlich. Unterschiedliche Zutaten punkten zudem mit unterschiedlichen Nährstoffen. Zusätze, wie Chiasamen, Leinsamen, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne sind voller Vitamine und Mineralstoffe. Kerniges Knäckebrot schmeckt also nicht nur gut, sondern erhöht auch Deine Nährstoffzufuhr.
Für unser Rezept verwenden wir kein Mehl, sondern Haferflocken und Mandeln. So wird das kernige Knäckebrot noch nussiger und knackiger.

Mandeln kerniges Knäckebrot

Zutaten für ein kerniges Knäckebrot ohne Hefe

Häufig wird in Knäckebrot Rezepten Hefe eingesetzt. Da wir für unser Rezept keine Hefe verwenden, musst Du den Teig noch nicht einmal gehen lassen, sodass Du weniger lange warten musst, bis Du genießen kannst.
Den größten Teil an Zutaten für unser kerniges Knäckebrot machen Samen und Kerne aus. Fein gemahlene Mandeln vermischen wir mit Kürbiskernen, Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Chiasamen, Haferflocken und Haferkleie. All diese Kerne weisen unterschiedliche Nährstoffe auf und fügen sich mit ihren Aromen zu einem nussig-kernigen Geschmackserlebnis zusammen.

zutaten knaeckebrot

Mandeln sind beispielsweise reich an Magnesium und Vitamin E. Ihr leicht süßlicher Geschmack ergänzt die etwas herben Aromen der restlichen Kerne perfekt. Kürbiskerne sind reich an Zink und Selen und sie weisen mit rund 30g Eiweiß pro 100g einen hohen Proteingehalt auf. Sonnenblumenkerne enthalten viele B-Vitamine und Kupfer, Chia Samen punkten mit ihrem hohen Gehalt an Kalzium und ungesättigten Fettsäuren. Durch die Kombination der unterschiedlichen Kerne nimmst Du also eine Vielzahl von Nährstoffen auf, die sich perfekt ergänzen.

Knäckebrot selber machen

Die Zubereitung des kernigen Knäckebrots ist eigentlich ganz einfach. Zunächst mahlst Du die Mandeln fein. Du kannst entweder blanchierte Mandeln oder Mandeln mit Haut verwenden. Blanchiert schmecken sie etwas milder und süßlicher, während sie mit Schale etwas herber schmecken. Es ist also ganz Deinem Geschmack überlassen, welche Variante Du verwendest. Oder Du nimmst einfach eine Mischung aus blanchierten und unblanchierten Mandeln. Zu den gemahlenen Mandeln gibst Du nun zwei Eier, Wasser und Salz und vermischst alles. Anschließend fügst Du die restlichen Kerne hinzu und verrührst erneut. Püriere die Zutaten dabei jedoch nicht, da sonst das Ergebnis sonst nicht so kernig und knackig wird, wie gewünscht.

Teig kerniges Knäckebrot

Den entstandenen Teig streichst Du nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backst die Masse für 60 bis 90 Minuten bis sie schön trocken und knackig ist. Schaue am besten nach 60 Minuten schon einmal danach und prüfe, ob es sich bereits zerbrechen lässt. Ist es noch zu weich, lässt Du das Knäckebrot noch etwas länger im Ofen, bis es die richtige Konsistenz erreicht hat. Achte nur darauf, dass es nicht verbrennt.
Wenn Du ein ganz besonders dünnes Knäckebrot backen möchtest, kannst Du den Teig auch auf zwei Backbleche verteilen, indem Du ihn ganz dünn ausstreichst. In diesem Fall solltest Du es nach 45 bis 60 Minuten aus dem Ofen nehmen.
Ist das Knäckebrot fertig, lässt Du es abkühlen, zerbrichst es in Stücke und kannst es anschließend genießen.

Knäckebrot backen

Knäckebrot zum Abnehmen?

Oftmals wird Knäckebrot als Lebensmittel angepriesen, das sich gut für Diäten eignet. Außerdem wird so mancher, der Knäckebrot knabbert, leicht mitleidig angesehen und gefragt, ob er auf Diät ist. Zum einen, gibt es jedoch gar keinen Grund, Mitleid zu bekommen, weil man Knäckebrot isst, da es, zumindest in unserer Variante, so unglaublich gut schmeckt. Zum anderen kommt es natürlich auf die Art des Knäckebrots an und wie viel Du davon isst, ob Du davon abnehmen kannst. Im Vergleich zu normalem Brot wiegt eine Scheibe kerniges Knäckebrot zwar weniger und hat meist auch weniger Kalorien. Allerdings können diese Leichtigkeit und der gute Geschmack dazu verleiten, mehr davon zu essen. Genießt Du jedoch bewusst, hat Knäckebrot den Vorteil, dass die vielen Ballaststoffe dafür sorgen, dass Du lange satt bleibst. Vergleichst Du es also mit einem ballaststoffarmen Weißbrot, kann Dir Knäckebrot das Abnehmen vereinfachen, da Du nach dem Genuss wahrscheinlich weniger schnell Hunger verspürst und dadurch weniger isst.

kerniges Knäckebrot

Wie so oft, gilt auch hier: Die Menge machts. Nimmst Du weniger Kalorien zu Dir als Du verbrauchst, nimmst Du ab. Die nährstoffreichen Zutaten des kernigen Knäckebrots können Dich dabei unterstützen, auch wenn Du Dich in einem Kaloriendefizit befindest, genügend Nährstoffe aufzunehmen.
Eine weitere wichtige Rolle spielt dabei auch der Belag des Knäckebrots. Knabberst Du es pur, nimmst Du natürlich weniger Kalorien zu Dir, als wenn Du es dick belegst. Möchtest Du also abnehmen, solltest Du eher kalorienarme Beläge wählen.
Doch unabhängig, davon, ob Du Knäckebrot zum Abnehmen nutzen möchtest oder es Dir einfach so gut schmeckt: Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig und langweilig wird es garantiert nicht.

Kerniges Knäckebrot aufbewahren

Knäckebrot ist bestens geeignet, um es auf Vorrat herzustellen. Verpacke es in einer luftdichten Dose und lagere es an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort. Dann kannst Du es über mehrere Wochen hinweg aufbewahren.
Du kannst das kernige Knäckebrot entweder pur knabbern, mit Frischkäse bestreichen oder auch zum Dippen nutzen. Gerade, wenn Du unterwegs bist, ist es perfekt, weil es sich so praktisch transportieren und zwischendurch knabbern lässt. Es schmeckt sowohl in süßen als auch in herzhaften Kombinationen, sodass Du es je nach Geschmack unterschiedlich genießen kannst. Hübsch verpackt in einem Tütchen ist es auch ein schönes Geschenk.

kerniges Knäckebrot aufbewahren

Zubereitung

10 Minuten Einfach

  • 1. Mahle die Mandeln fein.
  • 2. Gib Eier, Wasser und Salz dazu und vermische alles.
  • 3. Füge die restlichen Zutaten dazu und verrühre alles gut. Püriere die Masse aber nicht.
  • 4. Streiche den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
  • 5. Backe das Knäckebrot bei 170° C für 60 - 90 min bis es richtig trocken ist. Teste nach 60 min schon mal, wie gut es bricht und backe es dann ggf. länger.


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Zutaten

Für ein Backblech

  • 50 g Mandeln
  • 50 g Kürbiskerne
  • 50 g Leinsamen
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Chiasamen
  • 50 g Haferflocken
  • 100 g Haferkleie
  • 2 Eier
  • 2 TL Salz
  • 250 ml Wasser
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