Kürbisspätzle in Salbei Kürbiskernbutter
Jetzt kochen: Arbeitszeit: 15 Minuten Arbeitszeit: 10 Minuten Schwierigkeitsgrad: Einfach
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Kürbisspätzle in Salbei Kürbiskernbutter

Diese Kürbisspätzle mit Salbei Kürbiskernbutter sind ein tolles Gericht, um das Ende der Kürbiszeit noch einmal zu genießen. Vielleicht hast Du Dir auch einen Vorrat an Kürbis angelegt oder ihn eingefroren. Dann sind die Kürbisspätzle die ideale Gelegenheit, um das leckere Gemüse, das botanisch eigentlich zu den Beeren gehört, zu verwerten. Sowohl als Beilage zu Fleisch als auch als vegetarisches Hauptgericht sind die Spätzle mit Kürbiskernen ein Geschmackserlebnis. Spätzle selber machen ist auch gar nicht so schwer!

Spätzle aus Kürbis

Auf unserem Rezepteblog findest Du schon so einige Rezepte mit Kürbis. Das Gemüse ist so vielfältig, dass sich zahlreiche Möglichkeiten finden lassen, es zuzubereiten. Von Kürbispommes, über Kürbis im Ofen, Kürbisrisotto und Kürbis-Kartoffel-Curry bis hin zu Kürbis-Brownies lässt sich so einiges daraus zaubern. Kürbisspätzle selber machen, hört sich vielleicht erst einmal kompliziert an, ist es aber gar nicht. Du würdest auch wirklich etwas verpassen, wenn Du es nicht mal ausprobieren würdest! Der leicht nussige Geschmack des Kürbis, das angenehm bittrig-würzige Aroma des Salbei und die leichte Säure mit Nussaromen der Kürbiskerne ergeben ein wunderbares Zusammenspiel. Durch das farbige Kürbisfruchtfleisch machen die Kürbisspätzle nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch etwas her. Der Kontrast zu dem grünen Salbei lässt das Gericht wie ein Kunstwerk erscheinen.

Kürbisspätzle mit Salbeibutter und Kürbiskernen

Kürbisspätzle selber machen

Um die Kürbisspätzle zuzubereiten, stellst Du als erstes das Kürbispüree her. Dazu eignet sich eigentlich jede Art von Kürbis. Je nachdem, welche Sorte Du verwendest, unterscheidet sich der Geschmack und die Farbe der Spätzle etwas. Während Spätzle aus Hokkaido zum Beispiel eher orange sind, bringt ein Butternut Kürbis eine etwas hellere Farbe. Hokkaido hat den Vorteil, dass Du ihn vor der Verarbeitung nicht schälen musst, was Dir etwas Zeit und Aufwand spart.

Kürbis aushöhlen

Möchtest Du noch mehr Zeit sparen oder hast Du keinen Kürbis, möchtest das leckere Rezept aber unbedingt ausprobieren, findest Du in immer mehr Supermärkten auch Kürbispüree in der Dose. Benutzt Du dieses fertige Püree, kannst Du den ersten Schritt in unserem Rezept überspringen.

Kürbis und Kürbiskerne für Kürbisspätzle

Zur Herstellung des Spätzleteiges verrührst Du das Kürbispüree mit Mehl und Eiern. Dazu kannst Du ein Mehl Deiner Wahl verwenden. Kürbisspätzle mit Dinkelmehl schmecken zum Beispiel etwas kräftiger als Spätzle aus Weizenmehl. Gegebenenfalls musst Du Menge an Mehl etwas anpassen, um die richtige Konsistenz zu erreichen. Der Teig sollte etwas zäh sein, damit die Spätzle bissfest werden. Rühre so lange, bis der Teig Blasen wirft, dann sollte die Konsistenz stimmen. Entweder verwendest Du dazu einen Holzlöffel, wie es traditionell gemacht wird oder Du nutzt eine Küchenmaschine. Anschließend lässt Du den Teig für etwa eine Viertelstunde ruhen. Dann schabst Du die Spätzle mit Hilfe eines Spätzlehobels oder durch ein Spätzlesieb in kochendes Wasser.

Kürbisspätzle hobeln

Die Kürbisspätzle sind gar, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Dann nimmst Du sie mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser und gibst sie ein Sieb, wo sie abtropfen.

Kürbisspätzle

Salbei Kürbiskernbutter zu Kürbisspätzle

Kürbisspätzle mit Salbeibutter sind ein beliebtes Gericht bei großen und kleinen Genießern. Um den Klassiker zu verfeinern, reichern wir die Salbeibutter mit Kürbiskernen an. Was passt schließlich besser zu Kürbis als Kürbiskerne? Die Kerne ergänzen mit ihrem nussigen Geschmack und der knackigen Konsistenz perfekt die sämige Salbeibutter und die aromatischen Kürbisspätzle. Sie schmecken leicht nach Walnuss und Mandel und bestechen durch ihre aromatische Fruchtigkeit. Auch ihre inneren Werte können sich sehen lassen. Der hohe Gehalt an Zink, Magnesium, Eisen und Selen macht sie zu einem echten Superfood. Mit einem Proteingehalt von etwa 30g pro 100g sind sie außerdem eine phänomenale pflanzliche Eiweißquelle. Das enthaltene Vitamin E wirkt antioxidativ. Antioxidantien machen freie Radikale in Deinem Körper unschädlich. Die Bereicherung der Salbeibutter um Kürbiskerne macht also nicht nur aus geschmacklicher Sicht durchaus Sinn.
Die Salbeibutter bereitest Du zu, indem Du zunächst die Salbeiblätter vom Stiel abzupfst. Frischen Salbei findest Du in den meisten Supermärkten in der Gemüseabteilung, falls Du nicht im Besitz eines eigenen Kräutergarten bist.

frischer Salbei

Salbei wird nicht nur zum Kochen, sondern auch als Heilkraut gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt. Die Öldrüsen auf der Oberseite der Blätter sorgen für den einzigartigen Duft, der so charakteristisch für die Pflanze ist. Die Salbeiblätter hackst Du entweder fein oder grob. Je nachdem, ob Du es bevorzugst, nur feine Stücke in der fertigen Butter zu haben oder gerne noch darauf beißen möchtest. In einer Pfanne bringst Du dann Butter zum Schmelzen, fügst die gehackten Salbeiblätter zu der flüssigen Butter hinzu und lässt das Ganze etwas ziehen bevor Du die Kürbiskerne dazugibst.

Salbei Kürbiskernbutter
Die Salbeibutter kannst Du auch schon am Tag zuvor vorbereiten. Dann lässt Du die Salbeiblätter über Nacht in der Butter ziehen. So hat die Butter ausreichend Zeit, das Salbei-Aroma aufzunehmen und die Salbeiblätter werden weicher. Ideal also für alle, die nicht gerne auf den Salbeiblätter herumkauen, aber auf den feinen Geschmack nicht verzichten möchten.
Anschließend rührst Du die abgetropften Kürbisspätzle unter und vermengst alles gut, sodass sich die Spätzle und die Salbei Kürbiskernbutter verbinden. Schon ist das überaus schmackhafte Gericht fertig und Du hast Deine eigenen Kürbisspätzle gemacht.

Kürbisspätzle mit Salbei Kürbiskernbutter

Was passt zu Kürbisspätzle?

Die Kürbisspätzle mit Salbei Kürbiskernbutter sind an sich schon eine vegetarische Hauptmahlzeit. Möchtest Du noch eine Beilage hinzufügen, eignet sich verschiedenes Gemüse, wie Zucchini oder Paprika. Auch Rotkohl, der ja ungefähr zur gleichen Zeit wie Kürbis Saison hat, passt hervorragend dazu.
Möchtest Du noch Fleisch dazu servieren, bieten sich – ganz traditionell– Rouladen oder Braten an.
Für eine leichtere Beilage kannst Du einen Salat dazu servieren.

Zubereitung

15 Minuten Einfach

  • 1. Wasche den Kürbis und höhle ihn aus, schneide ihn in Stücke und koche ihn weich.
  • 2. Rühre aus Mehl, Eiern und dem Kürbispüree einen Spätzleteig zusammen und lasse den Teig ca. 15 min ruhen.
  • 3. Bringe ca. 2 l Salzwasser zum Kochen und hobel mit Hilfe eines Spätzlehobels Spätzle ins kochende Wasser.
  • 4. Sie sind gar, wenn sie an der Oberfläche schwimmen. Hebe sie dann mit einer Schöpfkelle aus dem kochenden Wasser und gib sie in ein Sieb.
  • 5. Zupfe die Salbeiblätter vom Stiel ab und wasche und trockne sie. Hacke die Blätter je nach Vorliebe fein oder lasse sie ganz. Bringe die Butter in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze zum Schmelzen, lasse den Salbei darin ziehen und gib die Kürbiskerne ebenfalls dazu.
  • 6. Ganz zum Schluss gibst Du die Kürbisspätzle noch mit in die Pfanne und vermengst sie mit der Butter, bis alle mit der aromatisierten Butter benetzt sind.


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Zutaten

Für 4 Personen

  • 700 g Kürbispüree (entspricht etwa 900g rohem Kürbisfleisch)
  • 7 Eier
  • 400 g Mehl
  • Salz
  • 50 g Butter
  • 20 Salbeiblätter
  • 50 g Kürbiskerne
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