Brotkranz mit großen blauen Rosinen
Jetzt kochen: Arbeitszeit: 40 Minuten Schwierigkeitsgrad: Leicht
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Brotkranz mit großen blauen Rosinen

Über Rosinen gibt es ja geteilte Meinungen. Manche Menschen lieben sie abgöttisch, andere picken sie akribisch heraus. Dieser Brotkranz mit blauen Rosinen wird aber sicherlich auch Skeptiker überzeugen. Unsere saftigen Rosinen eignen sich nämlich nicht nur für Dein Müsli, sondern geben hier dem Brotkranz eine fruchtige Note.

Warum ein Brotkranz?

Deutschland ist bekannt für seine Brotvielfalt. Wer einmal längere Zeit im Ausland war, hat diese Vielfalt bestimmt schon schmerzlich vermisst. Bereits in der Jungsteinzeit, vor rund 11.000 Jahren, wurde Getreide angebaut. Im alten Ägypten entwickelte sich dann ein Brot, ähnlich wie wir es heute kennen. Die ersten Öfen wurden entwickelt und auch das Prinzip der Gärung wurde entdeckt. Von Ägypten gelangte das Handwerk des Brotbackens zu den Israeliten, nach Griechenland und schließlich ins Römische Reich. Es entwickelten sich viele neue Sorten und Rezepte und Brot wurde so zu einem Grundnahrungsmittel.
Auch heute findet sich in fast jedem Haushalt Brot in verschiedenen Varianten.
Der Brotkranz sticht dabei zwischen all den Sorten heraus, da er eine andere Form aufweist als gewöhnliches Brot und durch die großen blauen Rosinen einen unverwechselbaren Geschmack erhält.

Unterschied zwischen Rosinen und Sultaninen

Sowohl bei Rosinen als auch bei Sultaninen handelt es sich um getrocknete Weintrauben. Rosinen werden jedoch länger getrocknet als Sultaninen. Wahrscheinlich hast Du auch schon einmal die Bezeichnung Korinthen gehört. Dabei handelt es sich um kleine Weintrauben aus Griechenland, die nach der griechischen Stadt Korinth benannt sind.

Welche Nährstoffe enthalten Rosinen?

Für Liebhaber süßer Speisen sind Rosinen eine optimale Möglichkeit, den Heißhunger auf Süßes zu stillen. Der Zucker der Rosinen gelangt durch die Kombination unterschiedlicher Faser- und Quellstoffe nur langsam und kontinuierlich ins Blut. Während bei anderen Süßigkeiten oft schon kurz nach deren Verzehr erneut Heißhunger auf Süßes eintritt, wird dies bei Rosinen verhindert. Außerdem liefern Rosinen, viel Kalium, Eisen und B-Vitamine. Kalium wirkt ausgleichend auf den Flüssigkeitshaushalt und B-Vitamine können für ein stabiles Nervensystem sorgen.
Die meisten von uns kennen Rosinen sicherlich als Zutat im Studentenfutter oder im Stollen, aber auch in diesem Brotkranz sorgen die großen blauen Rosinen von KERNenergie für einen fruchtigen Geschmack und machen so ein echtes Highlight aus dem klassischen Hefekranz.

Und wenn bis jetzt noch immer nicht alle Skeptiker überzeugt sind, serviere doch einfach die leckere KERNenergie Deluxe Haselnuss-Schoko Creme dazu. Mit den besten Haselnüssen aus dem Piemont und verfeinert mit edlem Kakao schmeckt sie hervorragend zu dem Brotkranz. Da sie außerdem ganz ohne Emulgatoren, gehärtete Fette oder künstliche Aromen auskommt, gibt es keinen Grund, sie nicht zu probieren.

Tipp: Wenn Du die Nester frisch auf den Frühstückstisch stellen willst, kannst Du das Ganze auch mit kalter Milch ohne das „Kratervorgehen“ machen: einfach alle Zutaten mit kalter! Milch verkneten. Den Teig wie oben beschrieben zu den Nestern formen und in den kalten Ofen stellen und erst am nächsten Tag frisch backen! Du könntest die Nester sogar noch früher herstellen und einfrieren. Dann aber unbedingt ausgeblasene Eier verwenden. Direkt aus dem Gefrierschrank in den Backofen stellen. Ggf. verlängert sich die Backzeit um 5 min.

Zubereitung

40 Minuten Leicht

  • 1. Das gesamte Mehl in eine Teigschüssel geben und in der Mitte wie bei einem Vulkan einen Krater bilden. In diesen Krater wird die frische Hefe hinein gebröckelt, dazu kommt ein Esslöffel von der warmen Milch und 1 Teelöffel vom bereit gestellten Zucker. Mit einer kleinen Gabel wird das ganze vorsichtig verrührt, es soll alles im Krater bleiben und wird danach mit dem umliegenden Mehl zugedeckt.
  • 2. Nach 5-15 min sieht man erste Risse im Mehl und bald tritt das Hefemilchgemisch auch heraus, das ist das Zeichen, dass die Hefe arbeitet. Dann kommen noch die restlichen Zutaten bis auf die Rosinen hinzu. Knete das Ganze bis zu 5 min ordentlich durch, umso länger umso besser.
  • 3. Teile den Teig jetzt in vier gleich schwere Stücke und gib jeweils 20 g Rosinen dazu. Achte darauf, dass keine Rosinen von außen zu sehen sind, da sie sonst ggf. im Ofen verbrennen.
  • 4. Teile jedes der vier Stücke in zwei gleich große Hälften, aus jeder dieser Hälften formst Du einen 30 cm langen Strang. Immer zwei Stränge werden miteinander verdreht und dann in einen Kreis gelegt.
  • 5. In die Mitte kommt ein (buntes rohes oder ausgeblasenes) Ei. Bepinsele jedes Nest mit dem Eigelb und lasse sie 15 min an einem warmen Ort stehen.
  • 6. Bei 180°C ca 20 min backen. Danach Garprobe nicht vergessen: Stäbchen rein, wenn es sauber wieder herauskommt, sind die Brötchen gut. Am besten noch warm essen.


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Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Würfel frische Hefe
  • 200 ml lauwarme Milch
  • 75 g Zucker
  • 500 g 630er Dinkelmehl
  • 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 80 g große blaue Rosinen
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 1 Eigelb zum Bestreichen
  • 4 gefärbte Eier
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