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Macadamia

Sie stammt aus den sonnenverwöhnten Regionen Australiens und wird auch als die Königin der Nüsse bezeichnet: Die Macadamia. Ihren adeligen Beinamen hat diese besonders aromatische und wohlschmeckende Nuss nicht nur aufgrund ihrer hohen Beliebtheit, sondern auch, weil sie leider sehr teuer gehandelt wird. Schuld daran sind ihr anspruchsvoller Anbau und die vergleichsbar geringe Ausbeute gegenüber der hohen, weltweiten Nachfrage. Auch die Verarbeitung der Macadamia ist nicht ganz einfach. Zwar werden die Nüsse vom Boden des Macadamia-Baumes aufgesammelt, um sie genießbar zu machen muss sie danach jedoch von ihrer Schale befreit, getrocknet und anschließend geröstet werden. Die Schale ist dabei so hart, dass es schwere Maschinen braucht, um sie zu knacken und ihr Feuchtigkeitsgehalt muss beim Trocknen von rund 30% auf 1,5% reduziert werden, damit die leckeren Nüsse geröstet werden können.

Doch wer sie einmal probiert hat, der weiß: Der ganze Aufwand lohnt sich. Die Macadamia weist einen besonders feinen Nussgeschmack auf und schon die Aborigines, die australischen Ureinwohner, schätzten sie als gute Eiweißquelle. Zudem steckt die Macadamia voll von ungesättigten Fettsäuren, die zwar mit einigen Kalorien zu Buche schlagen, dafür sich aber positiv auf den Blutdruck eines Menschen auswirken können. Nussfreunde schätzen an ihr jedoch vor allem die leichte Süße, den vollen, nussigen Geschmack und das feine, butterige Aroma, mit dem die Macadamia überzeugt.

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