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Mohnsamen

Für ein Nahrungsmittel sorgen sie für recht viel Diskussionsstoff, die Mohnsamen. Grund dafür sind einige Sorten des Mohns, denen eine opiate Wirkung nachgewiesen werden konnte. Als Arzneimittel ist Mohn mit diesen Eigenschaften daher seit der Antike bekannt und beliebt, doch mit der modernen Medizin und der Zeit der Aufklärung kam für viele Mohnsorten das gesetzliche Aus. Heute sind nur zwei Mohnsorten für den Anbau in Deutschland freigegeben. Diese weisen keinerlei opiate Wirkung auf, betören dafür aber unbestreitbar durch ihr würziges Aroma die Geschmacksnerven und sind vor allem als Verzierung auf Brot und Brötchen besonders beliebt. Im weitesten Sinne könnte man den Geschmack der Mohnsamen sogar als nussig bezeichnen.

Die kleinen, schwarzen Körner tragen außerdem dank ihrem hohen Gehalt an Calcium und ungesättigten Fettsäuren zu einer gesunden Ernährung bei. Vor allem Menschen, die aufgrund von Allergien auf Milchprodukte verzichten müssen, profitieren daher von dem Verzehr von Mohn. Übrigens: Der Anbau von Mohn unterliegt staatlichen Kontrollen und ist daher nicht für den Privatanbau geeignet. Besser ist es daher, die Mohnsamen direkt bei einem vertrauensvollen Anbieter wie KERNenergie zu erwerben. Ein kleiner Hinweis zum Schluss: Obwohl Mohnsamen keine bewusstseinsveränderte Wirkung haben, können Sie in Ausnahmefällen aufgrund ihres geringen Codein und Morphingehaltes zu einem verfälschten Drogentest-Ergebnis führen.

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