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Sojakerne, geröstet

Als Soja auch in unseren Breiten bekannt und beliebt wurde, erntete es von vielen noch ein amüsiertes oder gar spöttisches Lächeln. Lange waren Soja und die Sojakerne ein Lebensmittel, das neben Tofu als ein typisches Vegetarismus-Food galt und daher von anderen oft als „Hippie-Food“ gemieden wurde. Doch die Zeiten, in denen Soja beinahe schon ein Schimpfwort war, sind vorbei. Heute gilt Soja als ein ausgesprochen wertvolles Lebensmittel, das nicht nur auf den Speiseplänen von Vegetariern und Veganern Verwendung findet. Dass Soja und die Sojakerne jedoch dort ihr höchstes Aufkommen hatten, ist keine Überraschung, sieht man sich einmal die Inhaltsstoffe der Pflanze an, die zur Familie der Schmetterlingspflanzen gehört und ihren Ursprung in China, Japan und Südostasien hat. Denn Soja und Sojakerne weisen einen ausgesprochen hohen Anteil an pflanzlichem Eiweiß auf und können so weggefallende Eiweißquellen, wie zum Beispiel Fleisch, ersetzen.

Dies ist keine neue Erkenntnis. Schon im zweiten Weltkrieg fanden Ernährungswissenschaftler aus Amerika und Deutschland der Sojakerne für sich heraus und wollten den Vorteil für sich nutzen. In Zeiten der Kriege war Fleisch eine knappe Ware und auch der internationale Handel stockte stark. Da Soja eine hohe Ertragsstabilität hat, war die Lösung schnell gefunden.

Bei KERNenergie schätzen wir Sojakerne jedoch nicht nur wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe, die zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen, sondern auch aufgrund ihres Geschmacks, der ein wenig an den von Erdnüssen erinnert.

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