Weingut Tschida Illmitz

Weingut Tschida Illmitz

Christian Tschidas Art des Weinanbaus entspricht gleichzeitig auch seiner Sicht auf die Welt: Es gibt keine festen Regeln! Die Franzosen würde es Laissez-faire Einstellung nennen, da es für ihn keine Ordnung oder Dogmen im Weinbau gibt. Tschida produziert Weine, die durch das freie Spiel der Kräfte der Natur entstehen. Eingriffe in das Geschehen gibt es so gut wie keine. Das ist natürlicher Weinanbau! Der Österreicher lebt und arbeitet in der Region Burgenland, wo seine Familie seit vier Generationen im Weinbau tätig ist. Er konnte sich nie einen anderen Werdegang vorstellen und übernahm deshalb mit 27 Jahren den 10 Hektar großen Weinberg seiner Eltern. Jedoch entschied er sich nach der Übernahme dafür, eine andere Richtung einzuschlagen als die Generationen vor ihm. Tschida wollte keine Schemata oder traditionelle Techniken in seinem Anbau anwenden, sondern eine neue Art des Weinbaus etablieren, welche zu seiner Lebensweise passt, ganz frei und unkompliziert. Seine Art des Arbeitens beruht auf einer gesunden Balance aus Eingreifen und laufen lassen und jeder Menge Bauchgefühl. Im Weinberg wird mit Finesse aber minimalem Aufwand das maximale Potenzial aus Boden und Pflanze gekitzelt. Im Keller wird der Wein in Ruhe gelassen. Christian Tschida, der kräftige Mann mit der Lederjacke hat es geschafft, auf unkonventionelle Art und Weise seinen Anbaustil zum Markenzeichen zu machen. Seine Weine sprechen für sich und haben ihn als feste Größe unter Naturweinliebhabern etabliert.

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Heimat Burgenland

In dieser schönen Region im Osten Österreichs wird seit über 2500 Jahren Wein angebaut. Das Gebiet rund um Eisenstadt ist das Zentrum für die roten österreichischen Sorten Zweigelt, Sankt Laurent und Blaufränkisch. Das kontinentale Klima sorgt für lange Vegetationsperioden, was den Trauben zugutekommt und von Jahr zu Jahr neue intensive Ergebnisse produziert. Der Boden mit seinem hohen Eisengehalt versorgt die Reben mit Kraft und lässt die Rotweine tief und langlebig werden.

Die Weine des Hauses Tschida

“Die positive Energie des Weines stammt von einem gesunden Boden, oben ist Kosmetik!” Mit dieser Aussage macht Christian Tschida klar, dass der richtige Untergrund für ihn beim Weinbau an erster Stelle steht. Seine Reben, die von Cabernet Franc bis Blaufränkisch reichen, wachsen auf für das Burgenland typischen Böden aus Kalkstein und Sandkies. Die Trauben der edlen Weine werden aufwendig von Hand in kleine Lesekisten geerntet. Abgefüllt werden nur Chargen in geringer Menge. Um an den kostbaren Rebensaft zu gelangen, verwendet der Ausnahmewinzer eine sogenannte vertikale Korbpresse, die viel leichter ist als ein herkömmliches Modell. Diese erlaubt es ihm nur die besten Säfte aus den Trauben zu extrahieren. Der anschließende Ausbau der Weine erfolgt in Eigenregie des Rebensafts. Tschida lässt seine Weine spontan gären und fügt weder Sulfite noch CO2 hinzu. Die Abfüllung erfolgt per Hand.

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