Erdnüsse

Erdnüsse

Wer Erdnüsse sucht, wird auch unter den Namen Achanti-, Arachis-, oder Kamerunnuss fündig. In der Schweiz wird die Nuss manchmal auch liebevoll „Spanisches Nüssli“ genannt. Weltweit werden pro Jahr zwischen 30 und 40 Millionen Tonnen Erdnüsse geerntet. Aber das ist auch notwendig. Allein in Deutschland werden jedes Jahr ca. 60 000 Tonnen der leckeren Nuss importiert. Wozu verwenden wir die ganzen Erdnüsse? Es gibt eine Vielzahl an Produkten in denen sich Erdnüsse wiederfinden. Wir essen die Nüsse mit Schokolade, als Erdnuss Creme oder Erdnussflips und verwenden sie zum Kochen oder als Erdnussöl. Auch die Nuss in ihrer natürlichen Form mit Schale oder leicht gesalzen ist ein beliebter Snack.

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Ein Erdnussfeld in Südamerika.

Wo wachsen Erdnüsse?

Der Name sagt es schon: Erdnüsse sind Nüsse, die in der Erde wachsen. Oder doch nicht? Es stimmt tatsächlich nur zur Hälfte. Denn Erdnüsse sind Hülsenfrüchte und eng mit Linsen und Erbsen verwandt. Und wie diese wachsen sie zunächst ganz gewöhnlich über der Erde. Aber Erdnüsse sind ganz wundersame Pflanzen: Sie bilden leuchtend gelbe Blüten, die äußerst dekorativ sind. Sobald diese verwelken, wächst der Blütenstengel nach unten in die Erde hinein. Dort im Dunkeln entstehen so aus den Samen die beliebten Erdnüsse.

Die eigenwillige Pflanze stammt ursprünglich aus Südamerika. Schon die Inkas schätzten die nahrhaften Kerne so sehr, dass sogar ihre Toten sie mit ins Grab nahmen. Wegen ihres guten Geschmacks und den reichhaltigen Inhaltsstoffen verbreiteten die Menschen die Pflanze fast auf der ganzen Welt.

Heute wachsen Erdnüsse überall dort, wo tropisches oder subtropisches Klima herrscht. Den weltweiten Bedarf decken große Plantagen in den USA, Argentinien, Brasilien und in Afrika im Senegal und Sudan. Ein geringer Teil wird zudem in Europa angebaut. Bei konstanten 25 bis 30 Grad braucht die Erdnuss nur vier bis sechs Monate bis sie reif ist. Sie benötigt nur wenig Nährstoffe und gedeiht anspruchslos auf fast jedem Boden.

Ist die Erdnuss eine Nuss?

Vom botanischen Gesichtspunkt aus ist die Erdnuss gar keine Nuss. Ihr englischer Name „Peanut“ (Erbsennuss) lässt auf die Zugehörigkeit zu den Hülsenfrüchten schließen. Jedoch ist der Fettanteil im Vergleich zu anderen Hülsenfrüchten relativ hoch und sie ist roh genießbar.

Gibt es einen Erdnussbaum?

Die klare Antwort ist: Nein, es gibt keinen Erdnussbaum, da Erdnüsse als Strauch wachsen. Erdnüsse findest Du übrigens, wie es der Name vermuten lässt, in der Erde.

Wie wachsen Erdnüsse?

Eine buschige Pflanze wächst bis zu 60cm in die Höhe, während sich die Fruchtstile in die Erde graben. Die reifen Früchte lassen sich meist im Doppelpack in einer praktischen Hülle ernten. Die Erdnuss gedeiht vorzugsweise bei gleichmäßig hohen Temperaturen von 25-30°C auf lockerem Sandboden.

Welche Nährstoffe und wie viele Kalorien haben Erdnüsse?

Die Erdnuss gehört traditionell zur asiatischen Küche.

Die schmackhafte Erdnuss leistest beim Essen einen wichtigen Beitrag zu Deiner Ernährung. Das Fett der Nuss besteht zu 80% aus Öl- und Linolsäure, zwei sehr wichtigen Fettsäuren. Die Ölfettsäure verschafft den leckeren Erdnüssen zusätzlich eine längere Haltbarkeit. Zwar enthalten Erdnüsse nur geringe Mengen an den Vitaminen A und C, jedoch befindet sich in gerösteten Nüssen ein hoher Gehalt an Folsäure, Niacin und Vitamin E. Vitamin E ist wichtig für die Abwehrkräfte und kann außerdem vor Krebs und Arteriosklerose schützen. Unser Körper ist nicht in der Lage, Vitamin E selbst zu produzieren. Daher ist es unumgänglich, das wichtige Vitamin mit der Nahrung aufzunehmen. Jedoch schaffen es nur 50% der Deutschen ihren Tagesbedarf an Vitamin E zu decken.

Erdnüsse in der asiatischen Ernährung

Die Erdnuss gehört traditionell zur asiatischen Küche. Untersuchungen haben ergeben, dass Asiaten aufgrund ihrer gesunden Ernährung ein sehr hohes gesundes Lebensalter erreichen. Ein weiteres Plus der delikaten Erdnuss ist Ihr Inhaltsstoff Magnesium. Magnesium gilt als der Stresskiller unter den Mineralien.

Die Vorliebe der Erdnuss

Die Qualität von Erdnüssen ist stark abhängig von ihren Lagerbedingungen. Optimale Lagerbedingungen für Erdnüsse herrschen bei kühlen Temperaturen und einer geringen Luftfeuchtigkeit. Eine ausreichende Luftzirkulation ist eine wirksame Vorsorge vor Schimmelbefall. Rohe Nüsse können durch Insekten-, Vogel-, Nagetierbefall oder mikrobielle Aktivität negativ im Geschmack beeinflusst werden. Nach der Lagerung wird die Erdnuss geschält und nach Größe und Güteklasse sortiert. Anschließend besteht die Möglichkeit der Trocken-, oder Ölröstung. Bei der Aufbewahrung zu Hause solltest Du beachten, dass die leckere Erdnuss wegen ihrer hohen Absorptionsfähigkeit Gerüche aufnehmen kann, die den Geschmack verschlechtern. Daher solltest Du die Nuss beispielsweise nicht neben Käse oder Obst aufbewahren.

Vom KERNenergie Nuss Sommelier empfohlen

Erdnüsse geröstet im nusseigenen Öl.

Die meisten Erdnüsse werden mit Kokosfett geröstet. KERNenergie nutzt jedoch das nusseigene Öl, da somit die Feinschmeckernuss ihr atemberaubendes Aroma behält. Wie bei allen Nüssen wird auch bei der Erdnuss darauf geachtet, dass alle Früchte aus gerechtem Handel stammen. Die Qualität von Nüssen lässt sich in 15 Qualitätsstufen unterteilen. Die leckeren KERNenergie-Nüsse gehören ausschließlich den Stufen eins bis drei an. In dieser Qualitätsdimension unterscheiden sich die Nüsse nur hinsichtlich ihrer Größe. KERNenergie bezieht die hochwertigen Nüsse aus Virginia und China, da dort Erdnüsse wachsen, die unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Wer Qualität schätzt sollte aus dem KERNenergie-Sortiment im Online Shop wählen. Der goldgelbe naturbelassene Klassiker ist genauso empfehlenswert wie die süße Variante, Erdnüsse umhüllt mit köstlicher Vollmilchschokolade oder Erdnüsse mit Zartbitterschokolade. Auch unsere Wasabinüsse überzeugen durch ihren unvergleichlichen Geschmack nach delikater Erdnuss in Kombination mit einer leicht scharfen, japanischen Meerrettich Variante.

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