Für Individualisten: Die Cashewnuss

Für Individualisten: Die Cashewnuss

Als eine der aromatisch hervorragendsten Sorten erfreuen sich Cashewnüsse in den letzten Jahren weltweit immer größerer Beliebtheit, auch wenn sie letztlich zu den teureren Sorten gehören. Sie sind natürlich auch im reichhaltigen Sortiment des Nüsse-Spezialversenders KERNenergie eine feste Größe.

Viele Zubereitungsarten

Diese kleinen, fast nierenförmigen Nüsse, die in der Botanik jedoch als Kerne bezeichnet werden, sind in vielen unterschiedlichen Zubereitungsarten verfügbar. Es gibt sie geröstet, gesalzen, naturbelassen, karamellisiert oder gewürzt. Dabei zeichnen Cashewkerne sich durch ein nussiges, fein-süßliches, dezentes Aroma aus und weisen, verglichen mit Erd- oder Walnüssen, einen relativ geringen Ölgehalt auf. Dies macht den Genuss dieser Kerne zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis.

Cashewbaum
Cashew-Baum (Anacardium occidentale), Brasilien. Foto: Frank Krämer

Reifung, Ernte und Aufbereitung

Aufschlussreich ist auch die Reifung, Ernte und Verarbeitung dieser Früchte. Der Cashewbaum kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, doch wird mittlerweile auch in Asien und Afrika kultiviert. Bevor wir Cashewnüsse essen können, werden sie im Rahmen einer aufwendigen und langwierigen Prozedur aufbereitet.

Der Cashewkern wächst als einzelne, von einer ledrigen, ungenießbare Schale umhüllte Nuss am herausstehenden Ende der paprikaförmigen Cashewäpfel. Die Nuss wird vom Cashewapfel entfernt. Die Nussschale enthält ein toxisches Öl, das durch Röst- oder Erhitzungsprozesse neutralisiert sowie in medizinischen und industriellen Anwendungen verwendet wird.

Cashews

Zur Aufbereitung wird dazu meist die komplette Nuss (Kern und Schale) in Öl geröstet oder mit Wasserdampf bzw. einer Heißluft-Röstung veredelt, sowohl um sie leichter öffnen zu können als auch letzte Spuren des Schalenöls zu neutralisieren. Durch dieses Verfahren werden die Nüsse zum einen sehr haltbar und erhalten zum anderen ihr charakteristisches Aroma.

Knabbern für Körper und Seele

Cashewnüsse sind nicht nur eine Gaumenfreude, sondern haben auch eine ganze Reihe von positiven Folgen für unsere Körperchemie. Als größte Magnesiumlieferanten unter den Nüssen sind Cashews hilfreich für die Stärkung des Knochenbaus, der Aktivität von Enzymen sowie weitere vitale Stoffwechselvorgänge. Zudem enthalten sie Eisen, das unter anderem Grundlage für den Aufbau von Hämoglobin ist, der Basissubstanz der lebenswichtigen roten Blutkörperchen.

Hinzu kommen unterschiedliche Eiweißarten, die den Aufbau und Erhalt unserer Körperzellen unterstützen, sowie einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel senken und vor Herzkrankheiten schützen können. Insgesamt leisten Cashews also einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung, zur Vermeidung ernährungsbedingter Krankheiten, zur Belebung des Kreislaufes und zur Bewältigung von Stress.

Allergien bei Cashewkernen seltener als bei anderen Nüssen

Und natürlich schmecken Cashewkerne einfach toll und können als Genuss ohne Reue auch mal eine kleine Zwischenmahlzeit ersetzen. Und noch ein guter Tipp Allergiker: Allergien gegen diese Cashewkerne kommen viel seltener vor als bei anderen Fruchtsorten.

Cashew
Zeichnung der Cashew-Pflanze

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2 thoughts on “Für Individualisten: Die Cashewnuss”

  1. Hallo
    und vielen Dank für die schöne und informative Seite.
    Ich bin dazu übergegangen mich gelegentlich über die Nahrungsmittel zu informieren auf die mich mein Verlangen grad zusteuern lassen und meist gibt es tatsächlich einen aktuellen Bezug zur allgemeinen körperlichen Verfassung.
    Dann bin ich sehr froh, dass wir doch noch nicht alle Instinkte verloren haben und freue mich darüber, dass es solche Seiten wie diese hier im Netz zu finden gibt.
    Liebe Grüsse
    Monica Carrara

    1. Hallo Frau Carrara,

      vielen Dank für das Lob. Das freut uns natürlich, dass Ihnen unsere Seite zusagt.
      Haben Sie denn schon die Gelegenheit gehabt unsere Cashews zu probieren?

      KERNige Grüße aus Hamburg,
      Tobias Degen

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