Wissenswertes über Nüsse: Der Walnussbaum

Wissenswertes über Nüsse: Der Walnussbaum

Der Walnussbaum versorgt uns mit den leckeren Walnüssen, die gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, wohl kaum als Knabberei und als Zutat zum Plätzchenbacken wegzudenken sind. Doch nicht nur in der besinnlichen Jahreszeit lohnt es sich, die Kerne zu genießen. Unsere Walnüsse sind wohlschmeckend und prall gefüllt mit Proteinen, Eiweißen und Fetten. Die Walnuss ist aber nicht nur ernährungstechnisch unschlagbar wertvoll, auch die Blätter und die Rinde des Wallnussbaumes sind wahre Multitalente in Sachen Heilwirkung und Schönheitspflege.

Die Botanik des Walnussbaums

Der Walnussbaum gehört zur Familie der Walnussgewächse. Es handelt sich um einen sommergrünen Laubbaum, mit einer Größe zwischen 25 und 30 Metern. Die Blätter des Walnussbaums stechen durch ihre auffällige Form hervor. Sie sind zwischen 20 und 40 Zentimeter lang und färben sich, im Gegenteil zu vielen anderen Laubblättern im Herbst, nicht bunt, sondern fallen grün von den Bäumen. Die Walnuss Blüten unterscheiden sich, je nachdem, ob es sich um männliche oder um weibliche Blüten handelt. Während sich die männlichen Blüten in langen, hängenden Staubkätzchen zeigen, sind die weiblichen Walnuss Blüten unauffälliger und befinden sich einzeln oder in Knäueln am Ende der Triebe.
Die Früchte des Walnussbaums sind grün. Sie reifen im September und springen dann auf. Darin verbirgt sich der holzige, hellbraune Stein, der wohl den meisten von uns als Walnuss bekannt ist. Daher ging man lange davon aus, dass es sich bei der Walnuss botanisch gesehen um eine Steinfrucht handelt. Neuere Forschungen zeigten jedoch, dass die fleischige grüne Hülle gar nicht zur Frucht gehört und die Walnuss die Bezeichnung Nuss zu Recht trägt.
Es gibt verschiedene Walnussbaum Sorten. Die Wildart nennt sich Juglans, andere Fruchtsorten sind zum Beispiel „Broadway“ oder „Majestic“. Diese unterscheiden sich von der Wildart darin, dass sie bereits nach fünf Jahren Walnüsse tragen.

Walnussbaum Früchte

Walnussbaum im Garten

Damit ein Walnussbaum in Deinem Garten gut wächst, ist ein warmer, sonniger und geschützter Standort von Vorteil. Da Walnussbäume viel Licht benötigen, solltest Du dafür sorgen, dass sie frei stehen. Beim Walnussbaum Pflanzen musst Du berücksichtigen, dass der Baum sehr ausladend werden kann. Durch Walnussbaumblätter, die herunterfallen, können außerdem die Wurzeln anderer Pflanzen in ihrem Wachstum gehindert werden. Dies liegt an dem Wirkstoff Juglon der im Laub des Walnussbaum enthalten ist. Andere Pflanzen wachsen daher in der Nähe eines Walnussbaums eher schlecht. Die Wurzel des Wallnussbaums bevorzugt einen fruchtbaren, tiefgründigen Boden mit kalkhaltigem Boden.

Walnussbaum

Die Verbreitung des Walnussbaums

Unser Wappentier, das Eichhörnchen, trägt einen erheblichen Anteil dazu bei, dass sich Walnussbäume vermehren. Die Tierchen verbreiten die Samen der Walnussbäume zum Beispiel durch den Wintervorrat, den sie sich im Herbst anlegen. Da sie nicht alle im Boden vergrabenen Nüsse wiederfinden, können daraus neue Bäume wachsen.

Eichhörnchen mit Walnuss

Der Walnussbaum in der Antike

Bereits in der Antike vertrauten Gelehrte und Weise auf die Heilkraft des Walnussbaumes. Nicht umsonst trug er den Titel ‚Der das Göttliche in sich trägt’. Erste Aufzeichnungen über die lindernde Wirkungen seiner Blätter, finden sich bereits im 1. Jahrhundert n. Chr: Der Botaniker Dioscurides referierte über die Walnuss und empfahl, neben dem Genuss der nervenstärkenden Frucht, die getrockneten Blätter der Walnussbäume bei verschiedenen Hauterkrankungen äußerlich anzuwenden. Dioscurides vertrat die Theorie, dass die Gerbsäuren in den Blättern wohltuend für entzündete Hautpartien seien. Der Grieche Galen (131 – 202 n. Chr.) unterstützte diese Theorie und schrieb in seinen Papyri ebenfalls von der beruhigenden Wirkung des konzentrierten Walnussgerbstoffes. Er versorgte Hilfesuchende mit entzündeten Hautstellen oder Juckreiz mit Aufgüssen von getrockneten Wallnussblättern.

Heilpflanze Walnussbaum

Als im Mittelalter die Pest in Europa wütete, wurde ebenfalls auf die Heilkraft der Walnuss gebaut. Vielen Kranken verschafften Aufgüsse und Umschläge aus getrockneten Wallnussblättern zumindest eine vorübergehende Linderung der furchtbaren Qualen und Schmerzen. Dazu wurden Umschläge aufgebracht, die mit einem Sud aus getrockneten Walnussblättern getränkt waren.
Auch heute noch wird der Walnussbaum in der Naturheilkunde aufgrund seiner Vielseitigkeit geschätzt. Nicht nur aus den Nüssen an sich, auch aus den Schalen können Präparate hergestellt werden, die entzündungshemmend und antibakteriell wirken sollen. Das Walnussöl, das aus den Walnüssen gepresst wird, soll ebenso eine entzündungshemmende und regenerierende Wirkung haben. So soll es bei der Linderung von Hautbeschwerden, wie Verbrennungen oder Neurodermitis, helfen, wenn es auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird.
Die Blätter des Walnussbaums weisen einen hohen Anteil an Gerbstoffen auf. Diesen wird eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung nachgesagt. Aus den Walnussblättern kannst Du beispielsweise einen Tee herstellen und ihn bei Halsentzündungen gurgeln oder auch für ein Fußbad nutzen. Das ist ja gerade jetzt, in der kalten Jahreszeit unglaublich wohltuend. Zur Herstellung des Tees übergießt Du ein bis zwei Teelöffel getrocknete Blätter des Walnussbaums mit 200ml kochendem Wasser. Diesen Sud lässt Du 10 Minuten ziehen und seihst ihn dann ab. Schon kannst Du den Tee genießen.

 

Walnuss in Schale

Schwarze Walnüsse

Wenn Du von schwarzen Walnüssen hörst, handelt es sich dabei nicht um eine spezielle Walnuss Sorte, sondern um eine kulinarische Spezialität. Dafür werden Walnüsse nicht erst bei ihrer Reife im September geerntet, sondern schon Ende Juni. Die grünen Walnüsse werden unreif gepflückt und ihre weiche Schale eingestochen. Da zu diesem Zeitpunkt die Schale der Kerne noch nicht verholzt ist, ist das ohne große Probleme möglich. Nach einem bis zu drei Wochen dauernden Prozess sind auch die letzten Reste der Gerbsäure in den Nüssen verschwunden. Durch das Kochen in einem Sud entstehen die schwarzen Walnüsse, die Trüffel-Pilzen ähneln und von der Konsistenz her an eingelegte Oliven erinnern. Essen kannst du sie zum Beispiel zu deftigen Speisen oder auch zu süßen Desserts, wie Vanilleeis oder Pudding.

Die KERNenergie Walnüsse

Die Bäume der KERNenergie Walnüsse wachsen in Chile, wo Walnussbäume aufgrund des trockenen Klimas nicht allzu häufig vorkommen. Die Bäume jedoch, die dort wachsen, tragen intensiv aromatische Walnüsse. Dies liegt daran, dass sich die Wurzeln der Walnussbäume besonders tief in die Erde bohren müssen, um an Wasser zu gelangen. Dort ist das Wasser sehr mineralhaltig, was den Walnüssen ihr einzigartiges Aroma verleiht. Neben den naturbelassenen Walnüssen, die sich perfekt zum Backen von Weihnachtsplätzchen eignen, findest Du auch gebrannte Walnüsse in unserem Sortiment. Die Süße des knackigen Mantels harmoniert hervorragend mit dem leicht herben Geschmack der Walnüsse. In unseren Nussmischungen, wie Melange Royal oder Old Country Deluxe, zeigt die Nuss, wie gut sie mit anderen Nüssen, Kernen und Trockenfrüchten kombiniert werden kann und wie sie durch das Hinzufügen von feinen Würzungen zu einer perfekten Knabberei wird. Auch in aromatischem Waldhonig kannst Du die Walnuss bei uns kaufen und so auf dem Brot genießen.

Walnüsse naturbelassenKERNenergie Melange RoyalWaldhonig mit Walnüssen

Ganz schön beeindruckend, mit was für Vorzügen so ein Walnussbaum aufwarten kann.

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