Pilzpfanne mit Pinienkernen
Jetzt kochen: Vorbereitungszeit: 20 Minuten Schwierigkeitsgrad: Einfach
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Pilzpfanne mit Pinienkernen

Eine schön warme Pilzpfanne ist doch genau das Richtige, wenn wir aus der Kälte nach Hause kommen und es uns zu Hause im Warmen gemütlich machen. Durch die aromatischen Pinienkerne in unserem Rezept wird aus dem einfachen Gericht ein echter Leckerbissen. So schmeckt es mindestens so gut wie auf dem Jahrmarkt.

Pilzpfanne mit Pinienkernen

Wie auf dem Jahrmarkt

Auf keinem Jahrmarkt und keinem Weihnachtsmarkt dürfen Stände mit Pilzpfannen fehlen. Wenn uns der Duft entgegenströmt, ist Widerstand zwecklos. Zu verführerisch ist der Gedanke an einen wärmenden Teller voll angebratener Pilze. Letztes Jahr sind uns Weihnachtsmärkte ja leider verwehrt geblieben und wann Jahrmärkte oder Kirmes wieder stattfinden können, wissen wir auch nicht genau. Auf eine Pilzpfanne musst Du trotzdem nicht verzichten. Mit unserem Rezept holst Du Dir das Jahrmarkt-Feeling einfach nach Hause. Wir würden sogar behaupten, dass es aufgrund der feinen Pinienkerne, die wir untermischen, sogar noch besser schmeckt.

Voller Geschmack und voller Nährstoffe

Es lohnt sich nicht nur aufgrund des einmaligen Geschmacks und der schönen wärmenden Wirkung, das Rezept für die Pilzpfanne nachzumachen. Denn in Pilzen steckt noch so viel mehr. So sind sie reich an Vitamin D, dem sogenannten Sonnenvitamin. Nur, wenn Sonnenlicht an unsere Haut gelangt, kann der Körper das Vitamin bilden. Daher sollten wir es, insbesondere im Winter, wenn es draußen gar nicht richtig hell wird, über die Nahrung aufnehmen. Pilze sind eines der wenigen pflanzlichen Produkte, die in größeren Mengen Vitamin D enthalten. Vitamin D ist wichtig für Knochen und Muskeln und spielt eine Rolle im Kalziumhaushalt. Außerdem sind Pilze fettarm und reich an Mineralstoffen, wie Kalzium und Magnesium. Dazu punkten sie noch mit einer Menge an essenziellen Aminosäuren, den Bausteinen von Proteinen. Aufgrund ihres hohen Gehalts des Ballaststoffes Chitin halten Dich Pilze außerdem lange satt.

Pfifferlinge

Kleine Kerne, großer Effekt

Getoppt werden all die Vorzüge der Pilze noch durch unsere Pinienkerne, mit denen wir die Pilzpfanne aufwerten. Es erfordert zwar einiges an Aufwand, um an die kleinen Kerne zu gelangen, ihr mild-harziges Aroma ist es aber auf jeden Fall wert. Du musst zum Glück nicht durch unebenes Gelände klettern, um an die Pinien, an denen die Pinienkerne in Zapfen wachsen, zu gelangen. Stattdessen reicht ein Besuch in unserem Onlineshop.
Pinienkerne sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Phosphor, das von Bedeutung für feste Knochen und Zähne ist. Mit etwa 5g Eisen pro 100g sind sie außerdem ein guter Eisenlieferant. Auch ihr Proteingehalt kann sich sehen lassen. Die cremig-weiche Konsistenz ist nicht nur perfekt in mediterranen Gerichten, sondern macht auch aus unserer Pilzpfanne ein absolutes Highlight. Durch das Rösten in der Pfanne entfaltet sich ihr Aroma noch besser. Gehe dabei vorsichtig vor, damit die empfindlichen Kerne nur leicht bräunen und nicht verbrennen.

Pinienkerne

Welche Pilze für eine Pilzpfanne?

Bei der Frage, welche Pilzsorte Du für Deine Pilzpfanne verwenden solltest, ist vor allem eines wichtig: Die Pilze sollten Dir schmecken. Wir verwenden in unserem Rezept Champignons, Du kannst aber auch andere Sorten verwenden oder einfach einen Mix aus verschiedenen Pilzen zusammenstellen. Da Champignons das ganze Jahr über Saison haben, bekommst Du sie eigentlich jederzeit frisch.
Achte beim Kauf darauf, dass die Pilze keine Druckstellen aufweisen und der Stiel weder trocken noch verfärbt ist. Falls doch, solltest Du sie möglichst bald verarbeiten. Je fester das Fruchtfleisch, desto frischer sind die Pilze. Braune Champignons schmecken übrigens etwas intensiver als weiße. Für welche Du Dich entscheidest, ist ganz Deinem Geschmack überlassen.

Braune Champignons

Pilze für die Pilzpfanne vorbereiten

Verarbeitest Du die Pilze nicht direkt nach dem Kauf, bewahrst Du sie am besten kühl, zum Beispiel im Gemüsefach Deines Kühlschrankes, auf. Achte dabei darauf, dass sie nicht fest verschlossen sind, sondern Luft an sie herankommt.
Bevor Du die Pilze in der Pfanne anbrätst, musst Du sie noch waschen und schneiden. Halte sie zum Säubern aber nicht unter den Wasserhahn und lege sie auch nicht ins Wasser, sondern bürste oder tupfe sie nur vorsichtig ab. Dazu eignet sich entweder eine spezielle Pilzbürste, eine weiche Zahnbürste oder etwas Küchenpapier. Pilze saugen sich bei Kontakt mit Wasser nämlich schnell voll und verlieren an Geschmack. Außerdem leidet die Konsistenz und das wäre doch zu schade.
Halte die Champignons am Stiel und entferne den Dreck vorsichtig von oben nach unten. Dann nimmst Du einen Pinsel zur Hand und säuberst damit die Unterseite des Kopfes und den Stiel. Mit einem Tuch reibst Du zum Schluss noch einmal über den gesamten Pilz, um auch den restlichen Schmutz zu entfernen. Wie ausführlich Du die Pilze reinigst, hängt natürlich auch damit zusammen, wie viel Dreck sich an ihnen befindet.

Champignons putzen

Die Pilzpfanne zubereiten

Die Zubereitung der Pilzpfanne ist ganz einfach und dauert überhaupt nicht lange. Perfekt also, wenn Du hungrig und verfroren nach Hause kommst und Dich schnell aufwärmen möchtest.
Säubere zunächst die Champignons oder Deine Lieblingspilze und schneide sie in Scheiben. Lass Dich nicht davon abschrecken, dass die Menge an Pilzen vielleicht erst einmal etwas viel erscheint. Durch das Anbraten verlieren sie einiges an Volumen. Bringe dazu etwas Butter in einer Pfanne zum Schmelzen, gib die Pilze hinzu und brate sie kross an. Reduziere dann die Hitze und dünste die Pilze noch für weitere zehn Minuten. Presse gegen Ende den Knoblauch dazu und rühre den Koriander unter. Magst Du keinen Koriander, kannst Du stattdessen auch Petersilie verwenden. Die passt ebenso hervorragend dazu.
Die Pilze schiebst Du nun an den Rand der Pfanne. In die Mitte gibst Du die Pinienkerne und röstest sie bei voller Hitze vorsichtig an. Sind sie hellbraun geröstet, stellst Du den Herd aus und vermischst alles. Nun kannst Du die Pilzpfanne mit Pinienkernen noch final abschmecken und anschließend genießen.

zubereitete Pilzpfanne

Was passt zur Pilzpfanne mit Pinienkernen?

Die Pilzpfanne kannst Du ganz nach Lust und Laune abwandeln und auf immer wieder andere Arten zubereiten. Brätst Du noch Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, mit an, wird daraus eine Gemüse-Pilz-Pfanne, aber auch Fleisch kannst Du dem vegetarischen Basis-Rezept hinzufügen. Steht Dir der Sinn nach mehr, sind Deiner Fantasie bei der Beilage keine Grenzen gesetzt. Ob mit Reis, mit Nudeln, mit (Brat-)Kartoffeln, Baguette oder auf einer Scheibe Schwarzbrot: Die Pilzpfanne passt zu nahezu allem.
Experimentiere doch auch mal mit verschiedenen Gewürzen, um den Geschmack der Pilze abzuwandeln. Paprika-Pulver oder Curry machen das Gericht herzhafter, verschiedene Kräuter sorgen für Abwechslung.

 

Du willst Dir auch das Jahrmarkt-Feeling mit unserer Pilzpfanne nach Hause holen?
Hier bekommst Du die Pinienkerne dazu.

 

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Zubereitung

20 Minuten Einfach

  • 1. Säubere die Champignons mit Küchenpapier oder einer Bürste. Entferne das unterste Stück vom Stiel und schneide den Rest in 3 mm dicke Scheiben.
  • 2. Bringe das Butterfett in einer Pfanne zum Schmelzen, gib die Pilze dazu und brate sie kross an. Dünste die Pilze noch weitere 10 min bei geringer Hitze und salze sie.
  • 3. Gib kurz vor Ende die frische Knoblauchzehe mit Hilfe einer Knoblauchpresse sowie den Koriander oder die Petersilie zu den Pilzen. Rühre gut um.
  • 4. Schiebe die gewürzten Pilze an den Rand der Pfanne, stelle die Herdplatte auf die höchste Stufe und gib die Pinienkerne in die Mitte. Röste sie dort hellbraun.
  • 5. Stelle den Herd aus, rühre gut um und schmecke die Pilzpfanne ab.


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Zutaten

Für 1 Person

  • 200 Champignons
  • 1 TL Butterfett
  • 1 Prise Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Koriander oder Petersilie
  • 1 EL Pinienkerne
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