Pistazieneis mit gerösteten Pistazien
Jetzt kochen: Arbeitszeit: 15 Minuten Schwierigkeitsgrad: Mittel
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Pistazieneis mit gerösteten Pistazien

Ein Pistazieneis an warmen Sommertagen sorgt gleich für Urlaubsgefühle, egal wo man gerade ist. Doch was tun, wenn die nächste Eisdiele zu weit weg ist oder die Schlange davor viel zu lang ist, weil gerade jeder die gleiche Idee hatte, wie Du?
Dann ist es gut, wenn Du selbst noch Pistazieneis zu Hause hast. In gekauftem Eis stecken meist viele Zusatzstoffe, die für die richtige Konsistenz, einen intensiven Geschmack und Farbei sorgen sollen. Außerdem wird oft so viel Luft darunter geschlagen, dass man mehr Luft als Eis isst.
Die Lösung? Einfach selbst machen! Dann weißt du genau, was in Deinem Pistazieneis steckt und kannst Dir genussvoll diese Erfrischung gönnen.

Pistazien: die kleinen grünen Kerne

Pistazien stammen aus dem nahen Osten und verbreiteten sich von dort aus im Mittelmeerraum. In der Antike galten sie als Speise der Könige.
Botanisch gesehen gehören sie zu den Früchten der Sumachgewächse und wachsen an Laubbäumen. Zur Erntezeit im September färbt sich ihre bräunliche Samenhaut rot und die Schale öffnet sich leicht. Da die Pistazien dann schnell Opfer von Keimen werden können, müssen reife Pistazien innerhalb von drei Wochen geerntet werden.
Die kleinen Kerne liefern so viel Vitamin B6 wie sonst kein anderes Lebensmittel. Vitamin B6 ist am Aufbau und Schutz von Nervenverbindungen beteiligt und ist eine Unterstützung für das Immunsystem. Da der Körper dieses Vitamin nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung zugeführt werden. Außerdem enthalten Pistazien viel Kalium, was unter anderem den Blutdruck reguliert.

Die Qualität von Pistazien

Schon allein die Farbe von Pistazieneis ist ein echter Hingucker. Falls Dein selbstgemachtes Pistazieneis nicht ganz so grün sein sollte, wie das, was Du sonst in der Eisdiele oder im Supermarkt bekommst, liegt das daran, dass dort oft mit Farbstoffen nachgeholfen wird, um das Eis frischer aussehen zu lassen. Wenn Du Pistazien von hoher Qualität verwendest, wird Dein Eis aber auch ohne Zusatzstoffe schön grün. Denn ein Zeichen für qualitativ hochwertige Pistazien ist ihre Farbe: Je grüner die Kerne, desto höher ist ihre Qualität. Die Pistazien von KERNenergie stammen aus den besten Anbaugebieten in Persien und sind von ausgezeichneter Qualität. Mit ihrem nussigen, süßlichen Aroma sind sie die perfekte Grundlage für ein cremiges Eis.

Pistazien

Verschiedene Variationsmöglichkeiten von Pistazieneis

Das Pistazieneis ist aufgrund des intensiven Aromas der Pistazien auch pur ein absolutes Geschmackserlebnis. Möchtest Du das Eis ein bisschen abwandeln, kannst Du natürlich auch noch Schokostückchen hinzufügen. Wenn Du vom Pistaziengeschmack einfach nicht genug bekommen kannst, rührst Du noch gehackte Pistazienkerne unter.
Getoppt mit Kokosnuss Chips oder Trockenfrüchten, wie den weißen Maulbeeren, wird das Pistazieneis zum geschmacklichen Highlight.

Pistazieneis

Wenn Du keine Eismaschine hast, ist die Herstellung etwas komplizierter, da Du die Aufgaben der Eismaschine übernehmen musst. Unmöglich ist es aber nicht und das Ergebnis zahlt sich aus.

Dann musst Du dir nur noch ein ruhiges Plätzchen suchen, die Augen schließen und Dich entspannen. So kannst Du überall Deine kleine Auszeit genießen, egal ob im Urlaub oder zu Hause.

Zubereitung

15 Minuten Mittel

  • 1. Gib die Pistazien zusammen mit dem Zucker in ein hohes Gefäß und mahle alles. Am besten verwendest Du dafür eine leistungsfähige Küchenmaschine.
  • 2. Erhitze die Milch in einem Topf und gib nach und nach ein bisschen davon zur Pistazien-Zucker-Masse während Du weiter pürierst. Mache das so lange, bis eine homogene Masse mit möglichst wenig Stückchen entsteht.
  • 3. Gib anschließend die Sahne, den Vanilleextrakt und das Salz dazu und verrühre alles. Fülle die Masse in eine Eismaschine oder gehe wie folgt vor:
  • 4. Fülle die Masse in eine große Schüssel und stelle diese in das Tiefkühlfach.
  • 5. Nach ein bis zwei Stunden ist die Masse am Rand ein paar Zentimeter gefroren. Nehme die Schüssel dann aus dem Tiefkühlfach und rühre alles kräftig durch. Achte darauf, dass Du auch alles vom Rand löst. Es sollte eine cremige, luftige Masse entstehen.
  • 6. Stelle die Schüssel wieder in das Tiefkühlfach und wiederhole den oben beschriebenen Vorgang in kürzeren Abständen zwei bis dreimal.
  • 7. Dann sollte eine sehr cremige Masse entstanden sein. Nun kannst Du das Eis entweder sofort essen oder Du füllst es in eine Box, die Du im Tiefkühler aufbewahren kannst.


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Zutaten

  • 120 g geröstete Pistazien
  • 110 g Zucker
  • 100 ml Vollmilch400 ml Sahne
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz
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