Herzhafter Hefezopf mit Kräutern und Pinienkernen
Jetzt kochen: Arbeitszeit: 20 Minuten Arbeitszeit: 30 Minuten + 1h Gehzeit Schwierigkeitsgrad: Mittel
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Herzhafter Hefezopf mit Kräutern und Pinienkernen

Unser vegetarischer herzhafter Hefezopf ist ein wunderbarer Snack beim Picknicken, eine tolle Beilage zum Grillen und ein herrlicher Start in den Tag beim ausgiebigen Brunch. Die frischen Kräuter sorgen für einen intensiven Geschmack, der durch die Pinienkerne ergänzt wird, die im luftigen Teig für den knackigen Biss sorgen.

Pikanter Hefezopf mit Kräutern und Pinienkernen

Hefezopf mal anders

Den klassischen Hefezopf kennen wir hauptsächlich aus der Osterzeit, wo er uns zum Osterfrühstück oder auf dem Kuchentisch beglückt. Meist genießen wir dann die süße Variante mit Rosinen. Dazu findest Du natürlich auch schon ein Rezept auf unserem Blog.
Heute haben wir mal eine etwas andere Variante für Dich, nämlich ein Rezept für die herzhafte Version.
Wie auch beim klassischen Hefezopf, gilt auch bei der pikanten Variante: Damit der Zopf gelingt und der Teig schön aufgeht, sollten alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Denke also daran, die Milch und das Ei frühzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen und die Milch gegebenenfalls etwas zu erwärmen. Das Grundrezept für einen Zopf aus Hefe besteht aus Milch, Hefe, Mehl und Salz. Im klassischen Osterzopf kommen dann meist noch Zucker, Eier und Butter dazu. Für unseren herzhaften Hefezopf verzichten wir auf die drei letztgenannten Zutaten. Wir benötigen lediglich ein Eigelb zum Einpinseln, damit die Kruste des Zopfes schön knackig wird und glänzt. Außerdem verwenden wir Dinkelmehl. Dieses ist leicht nussig im Geschmack und etwas herzhafter als Weizenmehl. Daher passt es besonders gut zum pikanten Hefezopf.

Statt Rosinen

Was im süßen Hefezopf die Rosinen sind, sind in unserem herzhaften Hefezopf die Pinienkerne. Meist kommen sie als Salat- oder Suppentopping zum Einsatz oder werden zu Pesto verarbeitet. Doch mit ihrem feinen, nussigen und leicht harzigen Geschmack sorgen sie auch im Hefebrot für das richtige Aroma und einen angenehmen Biss. Ihr hoher Phosphorgehalt spielt eine wichtige Rolle bei der Stärkung von Knochen und Zähnen. Außerdem enthalten sie viel Vitamin E, das Deinen Körper vor freien Radikalen schützen kann. Zudem sind sie eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Das ist insbesondere für Vegetarier interessant, da die Versorgung dieser essentiellen Fettsäuren sonst hauptsächlich durch Fisch möglich ist. Statte Dich im KERNenergie Onlineshop also am besten direkt mit einem Vorrat an Pinienkernen aus, da es sich auf jeden Fall lohnt, sie in den verschiedensten Rezepten auszuprobieren und sie so in Deine Ernährung zu integrieren.

Pinienkerne im Hefezopf

Würze durch feine Kräuter

Unser pikanter Hefezopf erhält seine Würze durch die Kräuter, die wir hinzufügen. In unserem Rezept kommen Kresse, Schnittlauch und Zitronenmelisse zum Einsatz. Diese Kräuter schmecken nicht nur gut, sondern sind auch reich an Nährstoffen. Kresse wird beispielsweise in der Heilkunst Ayurveda eingesetzt. Sie ist reich an Eisen, Calcium und Vitamin C. Auch Deine Versorgung mit Folsäure kann das Kraut verbessern.
Schnittlauch gehört zu den Lauchgewächsen und ist für seinen zwiebelartigen Geschmack bekannt. Um ihn aufzubewahren, wickelst Du ihn am besten in ein feuchtes Küchentuch und lagerst ihn im Gemüsefach Deines Kühlschranks. Zwar ist Schnittlauch etwas weniger wirkungsvoll als andere Heilpflanzen, doch seine Senföle zum Beispiel können antibakteriell wirken.
Zitronenmelisse schmeckt, wir der Name bereits vermuten lässt, zitronig. Zerreibst Du ihre Blätter zwischen den Fingern, verströmt sie ihr zitronenartiges Aroma. Bereits Hildegard von Bingen schätzte ihre Wirkung als Heilkraut, insbesondere aufgrund ihrer ätherischen Öle und ihrer Flavonoide.
Selbstverständlich kannst Du auch andere Kräuter nach Deinem Geschmack oder nach Saison verwenden.

Kräuter im Hefezopf

Einen pikanten Hefezopf backen

Um den Hefezopf zu backen, zerbröselst Du zuerst den Hefewürfel mit einem Teelöffel Honig in die lauwarme Milch und lässt die Mischung für etwa 15 Minuten stehen.
In der Zwischenzeit schneidest Du die Zitronenmelisse und den Schnittlauch klein und röstest die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett vorsichtig an.
Anschließend verknetest Du die Hefemilch mit dem Mehl, Salz und den Kräutern, gibst die Pinienkernen dazu und knetest etwa fünf Minuten weiter, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Nun formst Du ihn zu einer Kugel und lässt ihn in einer Schüssel an einem warmen Ort abgedeckt für eine halbe Stunde gehen. Dazu stellst Du die Schüssel beispielsweise in den warmen Ofen oder auf eine warme Heizung. Du kannst den Teig problemlos am Vortag vorbereiten und über Nacht gehen lassen. Dann machst Du am nächsten Tag mit dem Flechten weiter.

Hefeteig gehen lassen

So flechtest Du den Hefezopf

Ist der Teig deutlich aufgegangen, knetest Du ihn noch mal per Hand durch und formst daraus drei gleich große, etwa 30cm lange Stränge.

Stränge für Hefezopf

Daraus flechtest Du nun einen Zopf. Lege die Enden der Stränge übereinander und schiebe die äußeren Teile über die mittleren und drücke sie gut zusammen. Bepinsel den Zopf mit dem Eigelb, damit die Kruste zum Schluss schön glatt wird und ihre typische braune Farbe erhält. Nun lässt Du den Hefezopf noch einmal für mindestens 30 Minuten oder über Nacht ruhen und stellst ihn dann in den Ofen.

Hefezopf flechten

Backe den Kräuter-Pinien-Zopf für 30 Minuten bei 180°C. Bleibt bei der anschließenden Stäbchenprobe noch etwas am Stäbchen kleben, wird der Zopf aber schon dunkel, deckst Du ihn mit Alufolie ab und backst ihn für weitere fünf bis zehn Minuten.

Pikanter Hefezopf mit Kräutern und Pinienkernen

Den pikanten Hefezopf aufbewahren

Gut verpackt, kannst Du den herzhaften Hefezopf für etwa zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Du kannst ihn auch für etwa drei Monate einfrieren und dann im Ofen aufbacken. Schneide ihn vorher in Stücke, um ihn portionsweise aufzutauen und nicht auf einmal verbrauchen zu müssen.

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Zubereitung

20 Minuten Mittel

  • 1. Schneide den Schnittlauch und die Zitronenmelissenblätter klein und röste die Pinienkerne kurz in einer Pfanne ohne Fett an.
  • 2. Zerbrösel die Hefe mit einem Teelöffel Honig in die lauwarme Milch, rühre gut um und lasse die Mischung 15 min stehen. Verknete die Hefemilch mit dem Mehl, Salz und den Kräutern, gib die Pinienkernen dazu und knete 5 min weiter, damit die Hefe arbeiten kann.
  • 3. Forme den Teig zu einer Kugel und lasse ihn für eine halbe Stunde abgedeckt an einem warmen Ort ruhen. Nun sollte die Kugel deutlich größer sein.
  • 4. Knete den Teig dann nochmals mit der Hand durch und teile ihn in drei gleich große Teile. Forme ca. 30 cm lange Stränge und flechte daraus einen Zopf.
  • 5. Pinsel den Zopf mit dem Eigelb ein, damit er später eine leckere glatte Kruste bekommt. Lasse den Zopf nochmals 30 min ruhen und stelle ihn dann mittig in den kalten Ofen. Backe ihn bei 180°C für 30 min, mache dann die Stäbchenprobe.
  • 6. Wenn noch Teig am Holzstäbchen klebt, das Brot aber schon dunkel wird, decke den Kräuter-Pinien-Zopf mit Alufolie ab und backe ihn für weitere 5 – 10 Minuten.


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Zutaten

Für einen Zopf

  • 500g Dinkelmehl 630
  • 250ml lauwarme Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Honig
  • 2 TL Salz
  • 1 Beet Kresse
  • Eine Hand voll Blätter Zitronenmelisse
  • 10 Stängel Schnittlauch
  • 50g Pinienkerne
  • 1 Eigelb zum Einpinseln
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